Soziale Inklusion benachteiligter Bevölkerungsgruppen (SoRi III) im Westbalkan

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221802
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 5.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.291.592,89
Noch verfügbar
€ 208.407,11
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 31.12.2025 (geplant)
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2025
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Netzwerk der Gemeindeverbände in Südost Europa (Network of Associations of Local Authorities of South East Europe)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Soziale Sicherung; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Soziale Inklusion benachteiligter Bevölkerungsgruppen (SoRi III) im Westbalkan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221802; Social rights for vulnerable groups in the Western Balkans (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221802
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien und Serbien ist der Beitritt zur Europäischen Union (EU) erklärtes politisches Ziel. Reformen in der Sozialpolitik und soziale Inklusion werden dadurch vorangetrieben. Tatsächliche Fortschritte in diesem Bereich sind jedoch langsam und das Leave-no-one-behind-Prinzip wird nur bedingt umgesetzt. Zu den sozial und wirtschaftlich am meisten benachteiligten Gruppen gehören ethnische Minderheiten (insbesondere Roma), Menschen mit Behinderungen, alleinerziehende Mütter, ältere Menschen, Opfer von (häuslicher) Gewalt, Angehörige der LGBTIQ+-Gemeinschaft, Menschen im ländlichen Raum und Rückkehrende aus EU-Staaten. Sie sehen sich mit praktischen Problemen konfrontiert wie einer unzureichenden Infrastruktur, einem eingeschränkten Zugang zu allgemeiner und beruflicher Bildung, zu Gesundheitsdienstleistungen, einer fehlenden Kinderbetreuung, sowie einer insgesamt mangelhaften sozialen Absicherung. Außerdem ist es für viele Angehörige dieser Gruppen schwierig, eine regelmäßige Arbeit zu finden. Hinzukommt, dass viele staatliche und nichtstaatliche Einrichtungen nicht über ausreichende Finanzmittel sowie die erforderlichen Fähigkeiten und Daten verfügen, um bedarfsorientierte Dienstleistungen zu schaffen und anzubieten. Ziel: Kommunalverwaltungen in den Ländern des westlichen Balkans verbessern die soziale und wirtschaftliche Inklusion von besonders benachteiligten Gruppen auf lokaler Ebene. Vorgehensweise: Das Projekt versetzt lokale Akteure in die Lage, Strategien zu erkennen, zu entwickeln und anzuwenden, durch die sie die Einhaltung der Rechte für benachteiligte Gruppen gewährleisten und deren Zugang zu Sozialleistungen sicherstellen können. Zu konkreten Aktivitäten gehören Sensibilisierungsmaßnahmen, die Schaffung von Kindertagesstätten, eines inklusiven Katastrophenschutzes, mobiler Sozialarbeiterteams und Foren für den gesellschaftlichen Dialog. Schwerpunkt des Projekts sind drei Handlungsfelder: ? Den regionalen Dialog zur sozialen Inklusion fördern, um Erfahrungen auszutauschen und Lokalverwaltungen dabei zu unterstützen, die soziale Inklusion auf lokaler und nationaler Ebene besser zu fördern. ? Gemeinden in die Lage versetzen, bedarfsorientierte soziale Ansätze einzuführen, die auf den Ergebnissen von Sozialraumanalysen basieren und somit eine faktenbasierte Entscheidungsfindung vor Ort gewährleisten ? Benachteiligte Gruppen durch soziale Betreuung dabei unterstützen, inklusive Arbeitsplätze zu finden.