Klimapolitischer Beratungsfonds

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221836
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Serbien
Finanzierungsvolumen
€ 4.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 339.845,30
Noch verfügbar
€ 3.660.154,70
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.11.2023 - 14.11.2026 (geplant)
Startdatum
15.11.2023
Geplantes Enddatum
14.11.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Europäische Integration
Sektoren übergeordnet
Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein; Umweltschutz allgemein
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung; Energiepolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Klimapolitischer Beratungsfonds (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221836; Climate Partnership Advisory Fund (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221836
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Im November 2020 unterzeichnete Serbien die Erklärung zur „Green Agenda für den Westbalkan. Damit verpflichtet sich das Land zu einer klimaneutralen und umweltgerechten Zukunft im Jahr 2050. Die „Green Agenda beinhaltet dafür 58 Ziele in fünf Säulen: - Klimaneutralität - Kreislaufwirtschaft - Luft-, Wasser- und Bodenschutz - klima- und umweltgerechte Landwirtschaft - Schutz von Natur und Biodiversität Die Umsetzung der „Green Agenda fordert Serbien erheblich heraus. Der Regierung fehlt es an Fähigkeiten und Ressourcen, um die nationale Klimapolitik so auszugestalten, dass die Ziele der Agenda erreicht werden. Ziel: Die serbische Regierung setzt die „Green Agenda zunehmend um. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die serbische Regierung dabei, die „Green Agenda umzusetzen und berät die zuständigen Ministerien, unter anderem das serbische Energieministerium und das Umweltministerium, dazu, die nationale Klimapolitik entsprechend auszugestalten. Dadurch sollen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Klimaziele zu erreichen. Das Projekt geht dabei flexibel vor, um auf prioritäre Bedarfe der Partner zur Klimapolitik reagieren zu können. Die konkreten Themen der Beratung werden daher erst während der Durchführung gemeinsam mit den Partnern bestimmt. Mögliche Themen sind zum Beispiel, ein digitales System einzuführen, um den nationalen Energie- und Klimaplan zu steuern oder dass sich Serbien an die Anforderungen des europäischen CO2-Grenzausgleichs anpasst. Dieser versieht den CO2-Ausstoß bei der Produktion von Waren mit einem Preis und verlangt von Unternehmen, diesen Preis zu zahlen, wenn sie Waren in die Europäische Union einführen wollen. Ergänzend dazu fördert das Vorhaben den klimapolitischen Austausch und Dialog zwischen Deutschland und Serbien, um die Zusammenarbeit für die Klimaziele weiter zu vertiefen.