Stärkung von Entwicklungsfinanzierung durch die Bekämpfung illegaler Finanzströme und effektives Schuldenmanagement

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221927
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 28.408.549,00
Kofinanzierter Betrag
€ 10.208.549,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.788.896,76
Noch verfügbar
€ 24.619.652,24
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2024 - 30.06.2028 (geplant)
Startdatum
01.07.2024
Geplantes Enddatum
30.06.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Afrikanische Union
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Korruptionsbekämpfungsorganisationen und -institutionen; Mobilisierung von Eigeneinnahmen; Verwaltung der öffentlichen Finanzen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening Development Finance in Africa through Combating Illicit Financial Flows and Effective Debt Management (SFIFD) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221927; Stärkung von Entwicklungsfinanzierung durch die Bekämpfung illegaler Finanzströme und effektives Schuldenmanagement (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221927
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Fehlende Entwicklungsfinanzierung verhindert, dass afrikanische Länder die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen erreichen. Die vielfältigen Krisen der letzten Jahre ? besonders gewaltsame Krisen ? haben die verfügbaren finanziellen Mittel weiter verknappt. Die absehbare globale Schuldenkrise, sinkende Investitionen im globalen Süden sowie hohe Inflationsraten spitzen diese Situation außerdem zu. Daher ist es dringend notwendig, Partnerländer Deutschlands dabei zu unterstützen, die finanzielle Eigenständigkeit und Widerstandsfähigkeit auszubauen. Dies erfordert, Verluste durch illegale Finanzströme (Illicit Financial Flows, IFF) zu minimieren, Eigeneinnahmen der Staaten zu erhöhen, Schuldenmanagement effektiv zu gestalten und mehr private Investitionen zu generieren. Ziel: Länder in Afrika verfügen über mehr Finanzmittel, um in Bildung, Gesundheitsdienste, eine sozial gerechte und ökologische Wirtschaft sowie Infrastruktur zu investieren. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in den folgenden Bereichen: Es berät Regierungsinstitutionen in Afrika dazu, illegale Finanzflüsse, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu unterbinden, zu verfolgen und Mittel rückzugewinnen. Es berät die Kommission der Afrikanischen Union (AUK) dabei, Strategien zu entwickeln, um die Steuerpolitik ihrer Mitgliedstaaten zu optimieren und anzugleichen sowie die staatlichen Einnahmen zu verbessern. Zudem berät das Vorhaben die AUK darin, die Schuldenverwaltung in Mitgliedsstaaten zu verbessern. Dies soll die Ausgaben für Zinsen und Tilgungen verringern, die die Länder zu Krediten aufbringen.