Förderung der Zivilgesellschaft IV

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221950
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 11.700.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.032.650,08
Noch verfügbar
€ 6.667.349,92
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2023 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.04.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening Civil Society in the Palestinian Territories IV (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221950
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Zivilgesellschaftliche Organisationen (ZGO) kommen in den Palästinensischen Gebieten eine tragende Rolle zu. Sie setzen sich für die Wahrung der Menschenrechte ein und schließen Lücken im Dienstleistungsangebot der Behörden. Obwohl die palästinensische Zivilgesellschaft über gut verwurzelte Organisationen verfügt, hat sie zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen. So haben die instabilen politischen Umstände und die sich vertiefende israelische Besatzung schwerwiegende Konsequenzen für die palästinensische Zivilgesellschaft. Der Krieg in Gaza und die israelischen Militäroperationen im Westjordanland beschleunigen diese Entwicklung zusätzlich. Zudem ist das Verhältnis zwischen Zivilgesellschaft und palästinensischen Behörden durch gegenseitiges Misstrauen geprägt. In einem derart komplexen Umfeld ist es essenziell, die Zivilgesellschaft zu unterstützen. Ziel: Palästinensische zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen die Rechte und Teilhabe von benachteiligten Gruppen und Gemeinschaften. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt etwa 30 ZGOs und Zusammenschlüsse, die die Rechte von Jugendlichen, Frauen und Menschen mit Behinderungen vertreten. Es hat mehr als zehn Jahre Erfahrung bei der kontextspezifischen, inklusiven und nachfrageorientierten Kooperation mit ZGOs. Dabei agiert das Projekt in mehreren Handlungsfeldern: - Es fördert Dialoge zwischen ZGOs und staatlichen Akteuren, um konstruktive Beziehungen zwischen Staat und Zivilgesellschaft zu ermöglichen. - Es vernetzt ZGOs für eine bessere soziale und politische Teilhabe benachteiligter Gruppen, darunter Frauen und Menschen mit Behinderungen. - Es verbessert die Rechenschaftslegung und Teilhabe durch Fortbildungen zu Partizipation und Inklusion. - Es unterstützt bei organisatorischen Themen wie Projektmanagement, Fundraising, Monitoring und Evaluierung. - Es baut zivilgesellschaftliche Strukturen in den Palästinensischen Gebieten, vor allem in Gaza, durch Sachgüterbeschaffung und psychosoziale Hilfe wieder auf.