Klimasensibles Wasserressourcenmanagement in Zentralasien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221968
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Süd- und Zentralasien
Finanzierungsvolumen
€ 19.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 9.500.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.646.328,52
Noch verfügbar
€ 13.853.671,48
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.03.2023 - 31.08.2028 (geplant)
Startdatum
01.03.2023
Geplantes Enddatum
31.08.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Wasserressourcen
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung; Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Klimasensibles Wasserressourcenmanagement in Zentralasien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221968; climate-sensitive water resource management in Central Asia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221968
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Klimawandel erhöht die geopolitischen, sozioökonomischen und ökologischen Spannungen rund um Wasser, Energie und Landnutzung in Zentralasien. Schon heute ist die aride Region Gletscherschwund und Wüstenbildung sowie Extremereignissen wie Überschwemmungen und Dürren stark ausgesetzt. Da die Mehrheit aller Wasserressourcen grenzüberschreitend sind und Menschen gemacht und Klima bedingt immer weniger werden, ist eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg von großer Bedeutung. Laut dem Bericht des ?Intergovernmental Panel on Climate Change im Jahr 2022 werden massive Klimafolgen für die Ernährungssicherheit erwartet ? beispielsweise in Form von Ernteausfällen oder steigenden Lebensmittelpreisen. Ziel: Die regionale Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft Zentralasiens ist ausgebaut. Wasserressourcen werden klimasensibel und integriert genutzt. Vorgehensweise: Das Projekt organisiert einen Dialog zwischen den Vertreter*innen nationaler und regionaler Organisationen in den Flusseinzugsgebieten Amu Darya und Syr Darya. Dabei geht es darum, Informationen und Erfahrungen auszutauschen sowie Wissen zum klimasensiblen integrierten Wasserressourcenmanagement (IWRM), Planung, internationalem Wasserrecht und Wasserdiplomatie auszubauen. Zudem erstellt das Projekt ein Fortbildungskonzept und Lehrmaterialien zu praxisorientiertem IWRM für die Wassermanager*innen der zuständigen Organisationen und bietet Fortbildungen an. Das Projekt unterstützt ferner dabei, die Wasserqualität besser zu überwachen ? ausgerichtet an der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union. Dabei werden die Methoden analysiert, mit denen die Länder ihr Grundwasser kontrollieren. Zudem fördert das Projekt den regionalen Austausch und die Zusammenarbeit mit Aktivitäten anderer Geber, um die Messmethoden zu vereinheitlichen. Eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe beschäftigt sich gleichzeitig damit, das Mess- und Überwachungssystem für Wasserressourcen am Amu Darya und Syr Darya zu verbessern. Mit anderen Gebern werden Messpunkte an regional bewirtschafteten Bewässerungskanälen analysiert, ausgewählt und installiert.