Transformative Agrarsysteme zur ländlichen Wirtschaftsförderung (TARED)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221992
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Nigeria
Finanzierungsvolumen
€ 18.300.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 12.700.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 640.157,77
Noch verfügbar
€ 17.659.842,23
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 30.09.2028 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
30.09.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Federal Ministry for Budget and National Planning
Sektoren übergeordnet
Industrie; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Agrarreform; Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Transformative Agrarsysteme zur ländlichen Wirtschaftsförderung (TARED) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221992; Transformative Agricultural Systems for Rural Economic Development in Nigeria (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221992
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Nigeria – das bevölkerungsreichste Land und die führende Volkswirtschaft Afrikas – hat mit großen Hindernissen zu kämpfen. Trotz seiner natürlichen Ressourcen sind seine landwirtschaftliche Produktivität, Wertschöpfung und Verarbeitung gering. Das jährliche Wachstum der landwirtschaftlichen Erzeugung ist mit 2,5 Prozent geringer als das Bevölkerungswachstum von 2,6 Prozent. Dies trägt zur Ernährungsunsicherheit bei. Klimawandel, Umweltzerstörung und mangelnde menschenwürdige Arbeitsplätze verschärfen die ländliche Armut und tragen zu Landflucht und irregulärer Migration bei. Steigende Lebensmittelpreise und explodierende Kosten landwirtschaftlicher Betriebsmittel beeinträchtigen die Ernährungssicherung und wirtschaftliche Stabilität zusätzlich. Ziel: Die landwirtschaftliche Erzeugung ist gestiegen, die Nachernteverluste sind zurückgegangen und die Ernährungssicherung ist verbessert, während durch klimaintelligente Systeme lukrative Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen wurden, die Frauen und Jugendlichen im ländlichen Nigeria zugutekommen. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt Kleinfarmer*innen, ländliche Kleinst-, Klein- und mittlere Unternehmen, deren Interessenvertretungen sowie Erzeugerverbände. Die folgenden Maßnahmen kombinieren einen Wertschöpfungskettenansatz mit Strategien für ländliche Wirtschaftsentwicklung und Grundsätzen der inklusiven Entwicklung, um die ländliche Wirtschaftsentwicklung zu verbessern: • Erzeugungsqualität und Ertrag verbessern und Verarbeitungskapazitäten entwickeln, um neue Unternehmen zu fördern, die klimaresiliente Verfahren anwenden, die Biodiversität verbessern und Desertifikation sowie Entwaldung bekämpfen, • entlang der Wertschöpfungskette Beschäftigung schaffen, insbesondere für Frauen und marginalisierte Gruppen, • Verarbeitungsanlagen entwickeln, die den Standards der Europäischen Union (EU) für menschenwürdige Arbeit und Produktqualität entsprechen, um das Exportpotenzial zu verbessern.