Unterstützung bei der Umsetzung der usbekischen Gesundheitsstrategie

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202222024
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Usbekistan
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.091.228,64
Noch verfügbar
€ 5.908.771,36
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2024 - 31.01.2028 (geplant)
Startdatum
01.02.2024
Geplantes Enddatum
31.01.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan
Sektoren übergeordnet
Gesundheitswesen allgemein
Sektoren untergeordnet
Medizinische Aus- und Fortbildung; Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support for the implementation of the Health Strategy in Uzbekistan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222024; Unterstützung bei der Umsetzung der usbekischen Gesundheitsstrategie (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222024
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die usbekische Regierung hat 2018 umfassende Reformen des Gesundheitssystems eingeleitet, um die Gesundheitsversorgung der usbekischen Bevölkerung zu verbessern. Das spiegelt sich bereits in den Gesundheitsindikatoren des Landes wider. Beispielhaft reduzierte sich die Sterblichkeit von Müttern und Säuglingen. Trotz der Fortschritte sind die Todesfälle bei Geburten nach wie vor im internationalen Vergleich hoch. Ziel: Das Ziel des Vorhabens ist es, die Bedingungen, damit die usbekische Gesundheitsstrategie 2030 umgesetzt werden kann, weiter zu verbessern. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt das usbekische Gesundheitsministerium dabei, die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu verbessern. Dazu zählen: • Die Ausweitung des staatlichen Krankenversicherungsfonds – es werden Fortbildungen für Mediziner*innen, Ökonom*innen und Hauptbuchhalter*innen aus Gesundheitseinrichtungen konzipiert und realisiert, um sie auf ihre spezifischen Verwaltungsaufgaben vorzubereiten. Die Trainingsprogramme werden auch für die Einführung in weiteren Regionen des Landes genutzt. • Die Entwicklung von Studienprogrammen für Krankenhausmanager*innen in Zusammenarbeit mit der GFA Consulting • Die Verbesserung der Versorgung von Neugeborenen in spezialisierten Gesundheitseinrichtungen mit Unterstützung der Technischen Universität Dresden • Die Entwicklung von Berufsausbildungsprogrammen für Medizintechniker*innen in Zusammenarbeit mit Mediconsult • Abwasserüberwachung – mit Unterstützung der Technischen Universität München, um Infektionsverläufe besser vorauszusagen. Zudem kooperiert das Projekt mit dem Robert-Koch-Institut Berlin, damit usbekische Gesundheitsbehörden unter anderem durch Trainings Infektionen, inklusive Antibiotikaresistenzen, vorbeugen können.