Biodiversität und nachhaltige Entwicklung der Landschaft Trinational Dja-Odzala-Minkébé (TRIDOM)in Zentralafrika
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202222032
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Subsahara-Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 5.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.238.674,42
- Noch verfügbar
- € 10.761.325,58
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.09.2023 - 31.03.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.09.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Commission des Forêts d'Afrique Centrale
- Sektoren übergeordnet
- Forstwirtschaft; Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Umweltpolitik und -verwaltung; Forstentwicklung; Biodiversität; Ländliche Entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Support project for the TRIDOM transboundary protected area complex (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222032; Biodiversität und nachhaltige Entwicklung der Landschaft Trinational Dja-Odzala-Minkébé (TRIDOM)in Zentralafrika (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222032
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Der Gebietskomplex Dja-Odzala-Minkébé (TRIDOM) erstreckt sich über 191.541 Quadratkilometer in den Staaten Kamerun, der Republik Kongo und Gabon. Der Konvergenzplan der Zentralafrikanischen Forstkommission (COMIFAC) stuft das Gebieta aufgrund seiner Bedeutung für die Regulierung des Klimas und das Wassermanagement als eine der besonders wichtigen Landschaften im Kongobecken ein. 24 Prozent des Gebiets sind Schutzgebiete, während 65 Prozent forstwirtschaftlich genutzt werden. Weitere 11 Prozent dienen der Landwirtschaft, dem Waldbau oder sind bewohnt beziehungsweise bebaut. Ein steigender Bedarf an Landfläche führt jedoch zu Konflikten zwischen Umweltschutz, Forstwirtschaft, Bergbau, Entwicklungszusammenarbeit und der lokalen Bevölkerung. Ziel: Die zunehmende aktive Beteiligung von staatlichen, privatwirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen an langfristig ausgelegten Entwicklungs- und Naturschutzmaßnahmen in der TRIDOM-Gegend ist gefestigt. Vorgehensweise: Innerhalb des TRIDOM arbeitet das Vorhaben auf eine langfristige Entwicklung hin und fördert den Schutz der Biodiversität. Die wichtigsten Schritte dabei sind: ? Kamerun, die Republik Kongo und Gabon dabei unterstützen, grenzüberschreitende Vereinbarungen für eine langfristige Entwicklung und den Umweltschutz zu treffen. ? Den Austausch zwischen den verschiedenen Gruppen fördern, die daran beteiligt sind, zu verstehen, wie Umweltschutz und sozioökonomische Entwicklung im TRIDOM miteinander kombiniert werden können. ? Privatwirtschaftliche Unternehmen beim Schutz der Biodiversität und der Förderung der sozioökonimischen Entwicklung auf freiwilliger Basis in den Wäldern des TRIDOM unterstützen. Die Schwerpunkte liegen auf verschiedenen Geschäftsmodellen und einem effizienten Umgang mit den Flächen für eine stabile Finanzierung. ? Mit den Gemeinschaften und Gemeinden vor Ort zusammenarbeiten, um Projekte für eine langfristige Nutzung der natürlichen Ressourcen zu entwickeln und umzusetzen.