Stärkung der Zusammenarbeit im Sahel
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202222040
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 13.617.405,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 1.567.405,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 7.816.066,62
- Noch verfügbar
- € 5.801.338,38
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2023 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Stärkung der Zusammenarbeit im Sahel (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222040; Regional project for strenghening the cooperation in the Sahel (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222040
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Sahel-Staaten Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad bilden eine Region mit großem Potenzial, stehen aber auch vor komplexen Herausforderungen: Steigende Gewalt, mangelnde Perspektiven, spürbare Auswirkungen des Klimawandels und schwache staatliche Institutionen hemmen ihre Entwicklung. Die Staaten haben sich daher 2014 als Regionalorganisation G5 Sahel zusammengetan, um die gemeinsamen Herausforderungen anzugehen. Seit 2017 unterstützt sie dabei die Sahel-Allianz. In dem internationalen Bündnis koordinieren Geberländer ihre Entwicklungszusammenarbeit in der Region. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze übernahm die Präsidentschaft der Sahel-Allianz Anfang Juli 2023. Ihre Präsidentschaft fokussiert sich auf Ausbildung und Beschäftigung, Ernährung und soziale Sicherung sowie Basisdienstleistungen. Dies ist nach den Militärputschen in Burkina Faso, Mali und zuletzt Niger besonders wichtig. Ziel: Deutschland und andere Mitglieder nutzen die Sahel-Allianz, um sich gemeinsam abzustimmen und ihre Entwicklungsbeiträge in der Region auszugestalten. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in zwei Bereichen: Den deutschen Beitrag zur Sahel-Allianz mitgestalten: Das Vorhaben unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei, den deutschen Beitrag fachlich und inhaltlich auszugestalten. Dazu nutzt das Vorhaben Erfahrungen aus Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, analysiert den politischen Kontext und beobachtet Trends in der Region. Außerdem unterstützt es den fachlichen Austausch der beteiligten Länder. Organisation der Sahel-Allianz unterstützen: Das Sekretariat der Sahel-Allianz (Unité de Coordination, UCA) steht den Mitgliedern zur Seite und organisiert die Treffen der Sahel-Allianz. Das Team arbeitet in Brüssel und den Sahel-Ländern, um die Kooperation zu erleichtern. Neben Deutschland unterstützen auch Kanada, Italien, Frankreich und die Westafrikanische Entwicklungsbank das Sekretariat finanziell oder personell.