Stärkung guter Regierungsführung für Rechenschaft, Integrität und Transparenz
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202222057
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Côte d'Ivoire
- Finanzierungsvolumen
- € 11.496.815,15
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.138.799,39
- Noch verfügbar
- € 7.358.015,76
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.05.2024 - 30.04.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.05.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Wirtschafts- und Finanzministerium
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Korruptionsbekämpfungsorganisationen und -institutionen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Strengthening integrity in the public and private sector in Côte d+apos;Ivoire (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222057; Stärkung guter Regierungsführung für Rechenschaft, Integrität und Transparenz (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222057
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Côte d’Ivoire verzeichnet starkes wirtschaftliches Wachstum und politische Stabilität. Auch zu guter Regierungsführung konnte das Land Erfolge erzielen: Im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International hat es sich deutlich verbessert und erhielt im Jahr 2024 45 von 100 Punkten. Allerdings kommen die Verbesserungen noch zu wenig bei der Bevölkerung an. Dies gefährdet die politische Stabilität und langfristige Entwicklung. Côte d’Ivoire ist nun herausgefordert, die Fortschritte weiter voranzutreiben und sicherzustellen, dass sie noch mehr der Bevölkerung zugutekommen. Ziel: Die institutionellen Bedingungen für mehr Integrität, Transparenz und Rechenschaftspflicht in Verwaltung und Wirtschaft sind verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit Institutionen der öffentlichen Haushaltskontrolle wie dem ivorischen Rechnungshof. Diesen unterstützt es darin, sogenannte Performance-Audits umzusetzen. Die Audits prüfen nicht nur, dass staatliche Institutionen ihre Finanzen rechtmäßig verwenden, sondern auch, welche Wirkungen sie damit erzielen. Zusätzlich schult das Projekt Mitarbeitende der Strafverfolgung darin, Antikorruption und Geldwäschebekämpfung zu verbessern. Es unterstützt dabei vor allem die Gerichtskammer für Wirtschafts- und Finanzkriminalität (PPEF) sowie die Geldwäschebekämpfungseinheit (CENTIF). Gleichzeitig bindet es weitere Verantwortliche wie die Agentur für die Rückführung illegaler Vermögenswerte (AGRAC) und spezialisierte Polizeieinheiten ein. Das Projekt schult auch Organisationen der Zivilgesellschaft. So können diese die Effizienz staatlichen Handelns überwachen. Das dient als Grundlage für einen Dialog zwischen Bürger*innen und dem Staat.