Regionale Rohstoffgovernance in Fragilen Staaten in West Afrika
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202222107
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Subsahara-Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 10.250.561,04
- Kofinanzierter Betrag
- € 3.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.216.492,83
- Noch verfügbar
- € 4.034.068,21
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2023 - 31.12.2025 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2025
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Jeweilige zuständige Ministerien in den Partnerländern
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Bodenschätze und Bergbau
- Sektoren untergeordnet
- Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor; Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Regional Resource Governance (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222107; Regionale Rohstoffgovernance in Fragilen Staaten in West Afrika (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222107
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Der Rohstoffreichtum, den die vier Länder der Organisation ?Mano River Union (MRU) ? Côte d?Ivoire, Guinea, Liberia und Sierra Leone ? haben, bietet großes Potenzial, um die Entwicklung dieser Länder voranzutreiben. Die Länder haben bereits Reformen im Sinne der Afrikanischen Union und ihrer Bergbaustrategie umgesetzt. Allerdings ist der Bergbau in der MRU oft mit sozialen Konflikten, umweltschädlichen Abbaumethoden, Menschenrechtsverletzungen, unzureichender zivilgesellschaftlicher Beteiligung und intransparentem Verwaltungshandeln konfrontiert ? mit weitreichenden sozialen und ökologischen Folgen in den Abbaugebieten. Ziel: In den MRU-Ländern haben staatliche, zivilgesellschaftliche und privatwirtschaftliche Handlungsträger*innen transparente sozial und ökologisch verantwortungsvolle Lieferketten für Rohstoffe umgesetzt. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt die Kooperationsländer dabei, die politischen, institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu verändern, um die Vorkommen von beispielsweise Gold, Diamanten oder Bauxit verantwortungsvoll zu bewirtschaften. Es arbeitet mit Institutionen der Mano River Union der Zentralregierungen, Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Privatwirtschaft zusammen. Dabei strukturiert sich die Arbeit des Vorhabens in zwei Felder: Es verbessert die staatliche Aufsichtsfunktionen, besonders um soziale und ökologische Standards einzuhalten. Außerdem soll der Export stärker kontrolliert werden, um Schmuggel zu vermeiden. Hier liegt der Schwerpunkt auf handwerklich abgebautem Gold und Diamanten. Das Vorhaben unterstützt zivilgesellschaftliche Organisationen, welche die Interessen von Bergbaugemeinden vertreten, um die Transparenz und Eigenverantwortung von Regierung und Privatwirtschaft auszubauen. Beispielsweise entwickelt es Beschwerdemechanismen und Lösungsansätzen, welche die Nachhaltigkeit im Bereich adressieren.