Sozioökonomische Unterstützung vertriebener- und aufnehmender Gemeinden im Distrikt Cox’s Bazar

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202222149
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.800.857,31
Noch verfügbar
€ 1.199.142,69
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2023 - 30.09.2026 (geplant)
Startdatum
01.10.2023
Geplantes Enddatum
30.09.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Disaster Management and Relief
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Socio-economic support to displaced and host communities in Cox+apos;s Bazar district, Bangladesh (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222149; Sozioökonomische Unterstützung vertriebener- und aufnehmender Gemeinden im Distrikt Cox’s Bazar (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222149
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit 2017 sind fast eine Million Rohingya als Vertriebene aus Myanmar nach Bangladesch geflohen. Sie leben in und im Umkreis von behelfsmäßigen Lagern in den Unterdistrikten Ukhia und Teknaf im Distrikt Coxs Bazar. Diese lang anhaltende Krise hat die Lebensbedingungen für die nahe gelegenen bangladeschischen Gemeinden, vor allem in Teknaf und Ukhia, erschwert. Einheimische wie Vertriebene stehen vor gravierenden sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Zudem wird das Leben der Rohingya durch häufige Brände, Naturkatastrophen und finanzielle Engpässe beeinträchtigt. Die Spannungen zwischen den örtlichen bangladeschischen Gemeinden und den Rohingya eskalieren aufgrund von zunehmenden Gewaltkonflikten, Unsicherheit, geschlechtsbezogener Gewalt, Drogenmissbrauch, Kriminalität und sexueller Gewalt. Noch verschlimmert werden diese äußerst prekären Bedingungen durch Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, den Mangel an Qualifikationen und beruflichen Kompetenzen sowie unzulängliche Schutzsysteme. Ziel: Die tieferen Konfliktursachen und die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern einschließlich Gewalt gegen Frauen werden angegangen, und die Lebensgrundlagen der aufnehmenden Gemeinden und der vertriebenen Rohingya in den Zielgebieten haben sich verbessert. Vorgehensweise: Das Ziel soll mit folgenden Maßnahmen verwirklicht werden: - Umsetzung geschlechtergerechter und inklusiver Ansätze in Gebieten, in denen aufnehmende Gemeinden und vertriebene Rohingya leben. - Schulung staatlicher und nichtstaatlicher Akteure, um die Lebensgrundlagen zu verbessern und friedliche Lebensbedingungen in den Zielgemeinden durch Qualifizierung und mehr Einkommensmöglichkeiten zu fördern. - Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Organisationen (NGO). - Förderung der friedlichen Koexistenz durch Sensibilisierung, gleichstellungsorientierte Schulungen und eine bessere Verständigung zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren, einschließlich der Rohingya und der Menschen in den aufnehmenden Gemeinden.