Aufbau inklusiver Institutionen für Resilienz, Versöhnung und Reformen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202222289
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.274.593,39
Noch verfügbar
€ 7.725.406,61
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.06.2024 - 30.11.2027 (geplant)
Startdatum
01.06.2024
Geplantes Enddatum
30.11.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Justice
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Building inclusive institutions for resilience, reconciliation and reforms (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222289; Aufbau inklusiver Institutionen für Resilienz, Versöhnung und Reformen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222289
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Nach dem Waffenstillstand mit der Volksbefreiungsfront von Tigray (Tigray Peoples Liberation Front, TPLF) 2022 strebt die äthiopische Regierung an, eine landesweite Übergangsjustiz (transitional justice) umzusetzen. Sie möchte Wahrheitsfindung, sozialen Zusammenhalt, institutionelle Reformen zur Nichtwiederholung und Rechenschaftspflicht auf den Weg bringen. Dafür will sie neue staatliche Institutionen und Elemente im Justizsystem schaffen. Gleichzeitig beabsichtigt die Regierung, zivilgesellschaftliche Organisationen, Opfer, Überlebendenverbände und regionale staatliche Vertreter*innen am Prozess zu beteiligen. Ziel: Die Voraussetzungen für staatliche und zivilgesellschaftliche Akteur*innen sind national, regional und lokal verbessert, um eine opferorientierte Übergangsjustiz und Geschlechtergerechtigkeit in Äthiopien umzusetzen. Vorgehensweise: Das Projekt stärkt die Kompetenzen von nationalen Verantwortlichen zur Umsetzung einer geschlechtergerechten und opferzentrierten Übergangsjustiz. Dies beinhaltet die Beratung und Unterstützung des Justizministeriums sowie besonders von Institutionen, die die Regierung neu etabliert – wie die Wahrheits- und soziale Kohäsionskommission. Das Projekt fördert die Teilhabe von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Dabei erweitert es durch Fortbildungen, Vernetzung und Beratung deren Kompetenzen, um die Übergangsjustiz auszugestalten. Darüber hinaus schult das Projekt regionale, staatliche Vertreter*innen in ausgewählten Regionen zu Geschlechtergerechtigkeit und Übergangsjustiz. Lokal verbessert das Vorhaben die Voraussetzungen, damit zivilgesellschaftliche und staatliche Handlungsträger*innen geschlechtergerechte Angebote, psychosoziale Unterstützung und Vergangenheitsarbeit ausbauen können.