Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Somalia
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202222297
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Somalia
- Finanzierungsvolumen
- € 7.800.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.927.428,55
- Noch verfügbar
- € 3.872.571,45
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2023 - 31.03.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Planning and International Cooperation
- Sektoren übergeordnet
- Industrie; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Entwicklung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU); Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Somalia (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222297; Economic Empowerment of Women in Somalia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222297
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Aufgrund langandauernder kriegerischer Konflikte sowie immer mehr klimabedingter Naturkatastrophen wächst die Armut und ökonomische Perspektivlosigkeit in der Bevölkerung Somalias. 70 Prozent leben unterhalb der Armutsgrenze und mehr als 7,1 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die somalische Gesellschaft ist patriarchalisch geprägt, wodurch Frauen häufig auf ihre Rolle im Haushalt beschränkt sind. Dadurch sind sie stark von prekären Umständen betroffen. Eine gleichberechtigte wirtschaftliche und soziale Teilhabe ist ihnen nur bedingt möglich. Überdies sind 99 Prozent aller somalischen Frauen zwischen 15 und 49 Jahren von Genitalverstümmelung betroffen. Konflikte, Dürre- und Hungersnöte treiben die strukturelle Gewalt und den Missbrauch von Frauen weiter voran. Frauen sind vorrangig in informeller Arbeit und in Kleinstunternehmen beschäftigt. Der wirtschaftliche Beitrag von Unternehmerinnen wird gesellschaftlich teilweise anerkannt und unterstützt, jedoch fehlt ihnen der Zugang zu Wertschöpfungsketten, Finanzierungsmöglichkeiten, Marktinformationen und Fortbildungen. Es fehlt an Informationen und ökonomischen Perspektiven abseits von Branchen wie Kosmetik, Schneiderei und Gastronomie. Ziel: Die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen in Kismayo und Baidoa in Somalia ist verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt: - baut die ökonomischen Fähigkeiten der Zielgruppe in Kismayo und Baidoa aus - entwickelt Kompetenzen zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen von zivilgesellschaftlichen, staatlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen weiter - verbessert die Koordinationsfähigkeiten relevanter Akteure - erschafft zwei Austauchforen in Kismayo und Baidoa - richtet geschlechtsspezifische Unterstützungsdienste ein - bildet Trainer*innen zu unternehmerischer Resilienz, Coaching und Mentoring aus - entwickelt langfristige Geschäftsmodelle für Frauen in Kismayo und Baidoa - erstellt Kampagnen, um Erfolgsgeschichten von Geschäftsfrauen zu verbreiten