Grenzüberschreitendes Biosphärenreservat WAP-Region
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202222305
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 23.100.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.036.604,04
- Noch verfügbar
- € 8.063.395,96
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2023 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Umweltministerium Benin
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Umwelterziehung/ -fortbildung; Biodiversität; Ländliche Entwicklung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Grenzüberschreitendes Biosphärenreservat WAP-Region (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222305; Transboundary Biosphere Reserve WAP-Region (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222305
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Über viele Jahre hinweg begleitet Deutschland das nachhaltige Management der WAP-Region ? bestehend aus den drei Nationalparks W, Arly und Pendjari in Benin, Burkina Faso und Niger und deren Anrainergebiete. Ein wichtiger Meilenstein erfolgte 2017 als die UNESCO die Savannenschutzgebiete als Weltnaturerbe anerkannte. 2022 gründeten die drei Länder ein Regionalsekretariat, auf der Basis eines 2019 geschlossenen Abkommens, zum gemeinsamen Management des Weltnaturerbes und deren Randgebiete (Grenzübergreifendes Biosphärenreservat). Dieses ist bisher aber nicht funktionsfähig. Aufgrund der hohen Armut und einem erhöhten Flächenbedarf für Landwirtschaft und Viehzucht übt die Anrainerbevölkerung aber weiterhin hohen Druck auf die natürlichen Ressourcen der Schutzgebiete aus. Seit einiger Zeit verschärft eine angespannte Sicherheitslage, ausgelöst durch terroristische Aktivitäten und Fluchtbewegungen, die Armut zusätzlich. Ziel: Benin, Burkina Faso und Niger setzen das Abkommen zum gemeinsamen Management des grenzübergreifenden Biosphärenreservats in der WAP-Region um. Vorgehensweise: Das Vorhaben fokussiert sich darauf, die institutionalisierte Zusammenarbeit der öffentlichen Beteiligten zu verbessern und die Bevölkerung widerstandsfähiger gegenüber der aktuellen Bedrohungslage zu machen. Dafür agiert es in drei Handlungsfeldern: ? Es richtet das Regionalsekretariat gemeinsam mit allen Beteiligten der WAP-Region ein. Dabei erprobt es dessen Funktionalität, indem es Rahmendokumente und Strategien erarbeitet sowie erste regionale Aktionen durchführt. ? Es unterstützt lokale Gemeinschaften dabei, Schutz- und Nutzungsgebiete zu schaffen und rechtlich abzusichern. Sie erhalten Hilfestellungen, um Managementpläne durchzuführen und erforderliche Strukturen und Verfahren zu entwickeln. ? Das Vorhaben fördert überdies Aus- und Fortbildungen ? besonders von Frauen und jungen Menschen ? in der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von natürlichen Rohstoffen (u.a. Honig, Affenbrotbaum, Pilzen, Fischen)