Allianz für Produktqualität in Afrika (AfCFTA-Modul)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202222362
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.964.531,72
- Noch verfügbar
- € 2.035.468,28
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.04.2023 - 30.09.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.04.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.09.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- kein Träger
- Sektoren übergeordnet
- Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Geschäftspolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Alliance for Product Quality in Africa (AfCFTA Module) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222362; Allianz für Produktqualität in Afrika (AfCFTA-Modul) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222362
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Damit Güter in die Europäische Union importiert oder innerhalb der panafrikanischen Freihandelszone (African Continental Free Trade Area, AfCFTA) gehandelt werden können, müssen sie gesetzlichen Normen für Qualität und Verbraucherschutz entsprechen. Darüber hinaus verlangen viele internationale und regionale Importeure freiwillige Umwelt- und Sozialstandards. Afrikanische Produkte erfüllen diese Normen häufig nicht oder verfügen nicht über die notwendige Zertifizierung. Obwohl beispielsweise afrikanische Früchte, Tee oder Textilien international stark nachgefragt werden, verkaufen viele Produzent*innen die Erzeugnisse daher nur auf nationalen Märkten. Trotz niedriger Produktionskosten nutzen sie so die Chancen nicht, sich an afrikaweitem und globalem Handel zu beteiligen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und höhere Gewinne zu erzielen. Ziel: Die Produktqualität in ausgewählten Wirtschaftsbereichen und -standorten in Afrika ist erhöht. Vorgehensweise: Das Projekt ist Teil der Allianz für Produktqualität in Afrika. Es setzt Aktivitäten mit deutschen, europäischen und afrikanischen Unternehmen, Unternehmensverbänden und anderen Handlungsträger*innen der Entwicklungszusammenarbeit um. Unter anderem bietet das Projekt in Zusammenarbeit mit Unternehmensverbänden Schulungen für afrikanische Firmen an, um Qualitätsstandards umzusetzen oder ein betriebliches System zur Qualitätskontrolle einzuführen. Darüber hinaus unterstützt und berät es afrikanische Produzent*innen, die Güter mit Exportpotenzial herstellen, bei der Zertifizierung. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung des regionalen Handels, auch in Zusammenarbeit mit öffentlichen und private Exportförderprogrammen.