Sektorvorhaben Religion und nachhaltige Entwicklung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202222370
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 6.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.825.848,13
- Noch verfügbar
- € 1.174.151,87
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.03.2023 - 30.06.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.03.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Kein politischer Träger
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Sector Project Religion and Sustainable Development (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202222370; Sektorvorhaben Religion und nachhaltige Entwicklung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202222370
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Weltweit fühlen sich vier von fünf Menschen einer Religion zugehörig. Viele von ihnen setzen sich für Menschenrechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Umweltschutz ein, arbeiten gegen Armut und Ungleichheit und stemmen sich gegen humanitäre Katastrophen ? oftmals ehrenamtlich. Als zentraler Teil der Zivilgesellschaft, bieten religiöse Akteure grundlegende soziale Dienstleistungen an und helfen in Krisen, auch dort, wenn staatliche Angebote an ihre Grenzen kommen. Das Engagement religiöser Akteure ist daher unerlässlich, um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 zu erreichen. Ziel: Das Thema Religion und Entwicklung ist in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und global über die ?Internationale Partnerschaft zu Religion und nachhaltiger Entwicklung (International Partnership on Religion and Sustainable Development, PaRD) verankert. Vorgehensweise: Das SV unterstützt und berät das Referat ?Kirchen, Politische Stiftungen, Sozialstrukturförderung des BMZ. Es erstellt Hintergrundpapiere, erprobt innovative Fortbildungsansätze und Projekte (u.a. iDove Jugendprojekt Preventing Violent Extremism), organisiert Fachveranstaltungen und veröffentlicht Publikationen. Das Vorhaben berät andere Projekte und erstellt Umfeld- und Akteurs¬analysen zur Vorbereitung von Kooperationen mit religiösen Organisationen und Initiativen. Er bereitet Lernerfahrungen auf, gibt Handlungsempfehlungen und unterstützt die Verankerung des Themas in der EZ/IZ. Zudem stellt das SV das PaRD-Sekretariat. Die Partnerschaft bringt Regierungen, multilaterale Organisationen, akademische Institutionen sowie religiöse und weitere zivilgesellschaftliche Akteure zusammen, ermöglicht den über 170 Mitgliedern eine langfristige Zusammenarbeit und macht gelungene Beiträge weltweit sichtbar.