IKU Circular City Labs

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202234144
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.842.334,14
Noch verfügbar
€ 157.665,86
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 31.12.2025
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
31.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
IKU Circular City Labs (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202234144; Circular City Labs (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202234144
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Städte verzeichnen immer mehr Abfälle. Grund dafür sind hohe Bevölkerungsdichten sowie Restaurants, Geschäfte und Industrien. Mehrwegsysteme als wichtiger Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft setzen an der Quelle an und bewirken, dass weniger Verpackungen genutzt und Abfälle reduziert werden. Gleichzeitig schonen sie Ressourcen und sparen Treibhausgase ein. Frauen sind von entscheidender Bedeutung für umweltfreundlichen Konsum: Sie treffen 70 bis 80 Prozent der Kaufentscheidungen in Haushalten. Auch weibliche Unternehmerinnen in neuen Geschäftsfeldern der Kreislaufwirtschaft bieten ein großes Potenzial. Daher sollen Frauen in den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft eingebunden werden. Ziel: Durch neue Mehrwegsysteme in Städten werden Abfälle und Treibhausgasemissionen reduziert und Frauen als umweltfreundliche Unternehmerinnen gefördert. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt die Entwicklung von Mehrwegsystemen in vier Partnerstädten. Dazu setzt es folgende Aktivitäten um: ? Grundlagen-Studien: Eine Studie erfasst die Gegebenheiten vor Ort zu Mehrweglösungen, Chancen für Frauenförderung sowie die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft und Kommunen. Relevante Akteur*innen wie kleine und mittelständische Unternehmen, Stadtverwaltungen und Konsument*innen werden identifiziert und vernetzt. ? Testphase: In jeder Stadt registriert das Projekt über Ausschreibungen lokale Unternehmen, die Mehrweg in ihr Geschäftsmodell integrieren (möchten) und fördert diese. Bei der Auswahl werden verstärkt von Frauen (mit-)geführte Unternehmen adressiert. Die Mehrweglösungen werden primär auf Umsetzbarkeit, Nutzerakzeptanz und Finanzierbarkeit geprüft. ? Fort- und Weiterbildung: Für Frauen aus der Wirtschaft und Stadtverwaltung bietet das Projekt Trainingsprogramme zu Führung sowie Kreislaufwirtschaft und Mehrweg an. ? Kommunikation und Austausch: Das Projekt fördert die Verbreitung des Konzepts Mehrweg im internationalen und nationalen Kontext sowie den Austausch zwischen Unternehmen.