InsuResilience Solutions Fund (ISF) VI

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202236537
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 35.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 26.000.000,00
Noch verfügbar
€ 9.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
15.12.2022 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
15.12.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
FRANKFURT SCHOOL OF FINANCE & MANAGEMENT GGMBH
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen
Sektoren untergeordnet
Finanzintermediäre des formellen Sektors
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Insuresilience-Solutions-Fund-Isf-Vi-51742.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die FZ-Maßnahme hat das Ziel, das Angebot an Klimarisikoversicherungen in Entwicklungs- + Schwellenländern zu verbessern und damit die finanziellen Kapazitäten dieser Länder im Hinblick auf den Klimawandel zu erhöhen. Klimarisikoversicherungen helfen Folgekosten von Extremwetterereignissen und damit einhergehende finanzielle und teils existentielle Risiken für arme und vulnerable Betroffene in Entwicklungs- + Schwellenländern zu mindern. Hierfür soll im Rahmen der FZ-Maßnahme die holistische Förderung innovativer Klimarisikofinanzierungsansätze (inkl. Anknüpfung innovativer Konzepte an das bilaterale Portfolio der dt. FZ) über ein Vier-Säulen-Modell erfolgen. Phase VI wird um eine IV. Säule für Prämiensubvention sowie eine neue Komponente zu Risk Modeling Alliance (GRMA) unter Säule I erweitert. Der Implementierungszeitraum wird bis 2028 verlängert.Die geförderten Projekte sollen der direkten und indirekten Absicherung der armen und vulnerablen Bevölkerung in Entwicklungs- + Schwellenländern gegen Extremwetterrisiken dienen. Damit wird ein Beitrag zur Zielerreichung der InsuResilience Global Partnership geleistet sowie aktiv in dem unter dem Globalen Schutzschirm zur Abfederung von Klimarisiken geplanten Koordinationsmechanismus mitgewirkt.Die frühe Einbindung des (internationalen) privaten Versicherungs- + Rückversicherungssektors sowie der Zivilgesellschaft ist für die Entwicklung bedarfsgerechter und finanziell nachhaltiger Klimarisikoversicherungsprodukte essentiell und daher ein Kernelement der vorgeschlagenen Maßnahme. Außerdem ist eine enge Verknüpfung zur angewandten Forschung und Ausbildung unbedingt erforderlich, um die in der Praxis gewonnen Ergebnisse zu verstetigen und künftige Fachkräfte in den Partnerländern auszubilden. Mit dem aus der praxisnahen Forschung und den Projekterfahrungen ermöglichten Aus- + Weiterbildungsangebot im Bereich Klimarisikoversicherungen in den Partnerländern wird auch die Sichtbarkeit der deutschen Initiative erhöht.