Unterstützung von aufnehmenden Kommunen und Flüchtlingen in Ost-Kamerun und von Rückkehrwilligen in ausgewählte Gemeinde

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202240471
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Kamerun
Finanzierungsvolumen
€ 4.870.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.186.999,33
Noch verfügbar
€ 683.000,67
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 30.04.2026
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
30.04.2026
Tatsächliches Enddatum
30.04.2026
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère de la Décentralisation et du Développement Local
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Unterstützung von aufnehmenden Kommunen und Flüchtlingen in Ost-Kamerun und von Rückkehrwilligen in ausgewählte Gemeinde (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202240471; Support for host communities and refugees in Eastern Cameroon and for returnees in selected communities in the Central African Republic (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202240471
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Politische Krisen und gewaltsame Konflikte destabilisieren die Zentralafrikanische Republik seit 2013. Kamerun hat daher mehr als 345.000 Flüchtlinge aufgenommen – vor allem an der östlichen Grenze. Auch aufgrund des großen Bevölkerungszuwachses sind staatliche Dienstleistungen in Ostkamerun unzureichend verfügbar und unterfinanziert. Gleichzeitig ist die internationale Hilfe rückläufig. Die Region ist gekennzeichnet von extremer Armut, denn es gibt nahezu keine formelle Beschäftigung. Für Flüchtlinge ist der Zugang zu Arbeit noch schwerer. Die sozialen Handlungsspielräume sind dabei besonders für Frauen und Mädchen aufgrund männerdominierter Rollenmuster, diskriminierender Geschlechternormen und traditionellen Gewohnheitsrechten stark eingeschränkt. Ziel: Im Osten Kameruns sind die Menschen der Aufnahmegemeinden und Flüchtlinge, besonders Frauen, in der Lage, ihr soziales und wirtschaftliches Leben selbstbestimmter zu gestalten. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt ausgewählte Kommunen bei der Umsetzung von Cash-for-Work-Maßnahmen. Hierdurch erhalten die Teilnehmenden kurzfristig direkt entlohnte Beschäftigung. Zudem berät das Vorhaben über Aufbau und Weiterentwicklung von Spargruppen und Kooperativen. Das Projekt beteiligt sich daran, Geburtsurkunden für Kinder zu finanzieren. Dies ist eine Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss der Schule. Aufklärungskampagnen tragen zur Geschlechtergerechtigkeit bei. Frauenrelevante Themen werden aufgegriffen und positive Männlichkeit gefördert. Das Vorhaben unterstützt den Austausch zwischen Flüchtlingen und den aufnehmenden Gemeinden durch Kultur- und Sportveranstaltungen. Bei öffentlichen Veranstaltungen informiert das Vorhaben Flüchtlinge zu einer möglichen Rückkehr in die Zentralafrikanische Republik. Zusätzlich können Flüchtlinge Beratung zur Beilegung von Rechtsstreitigkeiten in den Herkunftsgebieten in Anspruch nehmen.