Stärkung von Kommunen zur sozioökonomischen Beteiligung von Binnenvertriebenen, Rückkehrenden und einkommensschwachen, instabilen Bevölkerungsgruppen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202240489
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Libyen
Finanzierungsvolumen
€ 8.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.482.684,16
Noch verfügbar
€ 3.517.315,84
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 30.04.2026
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
31.08.2028
Tatsächliches Enddatum
30.04.2026
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für lokale Regierungsführung
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sekundarbildung; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening municipalities for the socio-economic participation of Internally displaced persons and groups affected by low income and instability (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202240489; Stärkung von Kommunen zur sozioökonomischen Beteiligung von Binnenvertriebenen, Rückkehrenden und einkommensschwachen, instabilen Bevölkerungsgruppen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202240489
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Nach Jahren des Bürgerkriegs prägen Gewaltkonflikte und wechselnde Machtkonstellationen weiterhin die Situation in Libyen. Dadurch gibt es zahlreiche Binnenvertriebene. Überdies sind Rückkehrende und andere vulnerable Bevölkerungsgruppen in ihren Gemeinden sozial und wirtschaftlich benachteiligt, und die Gemeinden nicht in der Lage, für eine bessere Beteiligung zu sorgen. Ziel: In ausgewählten libyschen Gemeinden verfügen Binnenvertriebene, Rückkehrende und andere vulnerable Bevölkerungsgruppen über verbesserte Einkommensmöglichkeiten und sind sozial besser eingebunden. Vorgehensweise: Das Vorhaben setzt niedrigschwellige Maßnahmen zur Berufsqualifizierung und zu Unternehmertum in ausgewählten Gemeinden um. Sie richten sich an vulnerable Bevölkerungsgruppen, darunter Binnenvertriebene, Rückkehrende, Frauen, und Menschen mit Behinderungen. Die Maßnahmen bieten den betroffenen Menschen Möglichkeiten, ihre Einkommenssituation zu verbessern. Das Vorhaben fördert besonders soziale Kleinstunternehmen, die neben wirtschaftlichem Erfolg auch einen sozialen Mehrwert für die Gesellschaft oder einzelne Bevölkerungsgruppen leisten. Zudem unterstützt das Vorhaben von der lokalen Zivilgesellschaft organisierte Veranstaltungen, die den Austausch zwischen Bevölkerungsgruppen ermöglichen und das Zusammenleben verbessern – etwa durch Sport- und Kulturveranstaltungen oder Dialogformate. Gleichzeitig sensibilisiert das Vorhaben Gemeindevertreter*innen, Vertreter*innen von Interessensgruppen und andere wichtige lokale Akteur*innen zu Themen wie Diversität und Vielfalt. Durch Trainings und Organisationsberatung erweitert das Vorhaben die Kompetenzen relevanter Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft. Damit können sie in den Gemeinden Integrations- und Teilhabemaßnahmen für vulnerable Gruppen planen und durchführen. Partizipative Prozesse sollen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in lokale Gemeindepläne integrieren.