Prävention von sexualbasierter und geschlechtsspezifischer Gewalt in Südsudan
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202240505
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Südsudan
- Finanzierungsvolumen
- € 10.490.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 5.000.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 3.877.759,01
- Noch verfügbar
- € 6.612.240,99
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2022 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- entfällt
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Prevention of sexualized and gender-based violence in South Sudan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202240505; Prävention von sexualbasierter und geschlechtsspezifischer Gewalt in Südsudan (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202240505
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Nach bewaffneten Konflikten und klimabedingten Katastrophen sind 2,3 Millionen Menschen aus Südsudan in die Nachbarländer geflohen. Rund 2,2 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes vertrieben. Viele Frauen und Mädchen in Südsudan erfahren im Laufe ihres Lebens körperliche, sexualisierte oder geschlechtsspezifische Gewalt. Für Frauen und Mädchen auf der Flucht ist das Risiko besonders hoch. Gewalt und Menschenrechtsverletzungen bleiben in Südsudan oft ungestraft. Fehlendes Wissen, ausbleibende Ahndung von Täter*innen, Stigmatisierung und hohe Hürden im Justizsystem hindern Betroffene daran, ihre Rechte einzufordern. Hinzu kommt, dass viele Überlebende nicht oder nur eingeschränkten Zugang zu psychosozialer und medizinischer Versorgung und rechtlicher Beratung haben. Ziel: Sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt im Kontext von Flucht und Vertreibung ist besser vorgebeugt. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt Binnenvertriebene, Rückkehrer*innen und aufnehmende Gemeinden dabei, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt zu verhindern und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern: - Es fördert Beratungsangebote, die Familien unterstützen und betroffene Personen medizinisch und psychosozial versorgen. Die Angebote zielen auch darauf ab, dass Männer ihre Verantwortung für Gewaltprävention stärker wahrnehmen. - Es unterstützt Frauengruppen und -organisationen, sich zu vernetzen und ihre Stimmen in nationale Diskurse einzubringen. Ebenso fördert das Vorhaben Frauengruppen, Journalistinnen und lokale Nichtregierungsorganisationen darin, eigene Präventionsprojekte und Medienkampagnen umzusetzen. - Das Vorhaben berät Schulen zur Gewaltprävention: Durch gendertransformative Aktivitäten lernen Schüler*innen, Geschlechterrollen kritisch zu hinterfragen und andere Jugendliche über alternative Verhaltensweisen aufzuklären. Das Vorhaben kooperiert mit International Rescue Committee, CARE, Women for Women International und Malteser International.