Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen auf der Flucht und lokaler Bevölkerung in Aufnahmeregionen des Westbalkans

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202240513
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Europa
Finanzierungsvolumen
€ 3.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.940.971,27
Noch verfügbar
€ 59.028,73
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
08.11.2022 - 30.06.2025
Startdatum
08.11.2022
Geplantes Enddatum
31.05.2025
Tatsächliches Enddatum
30.06.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Network of Associations of Local Authorities in South-East Europe (NALAS)
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Menschenrechte; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Social participation of refugees and the local population in host regions of the Western Balkans (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202240513; Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen auf der Flucht und lokaler Bevölkerung in Aufnahmeregionen des Westbalkans (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202240513
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit einigen Jahren nutzen immer mehr Menschen auf der Flucht die Länder des westlichen Balkans als Transitroute mit dem Ziel, in die Europäische Union zu gelangen. Ein Teil von ihnen flieht vor schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Noch mehr Menschen wollen Konflikten, Unsicherheit, Gewalt und Verfolgung entkommen. In den aufnehmenden Gegenden treffen sie auf sprachliche und kulturelle Barrieren und sind mit Herausforderungen bei der Teilhabe am sozialen-, wirtschaftlichen- und kulturellen Leben konfrontiert. Die meisten Menschen auf der Flucht finden Schutz in Aufnahmeeinrichtungen. Meist haben sie kein Einkommen und erhalten nur geringe Unterstützung. Weitere Probleme sind Einschränkungen beim Zugang zu Sozialleistungen und ein fehlender Schutz gegen Diskriminierung und Ausbeutung. Außerdem haben sie oft keinen geregelten Aufenthaltsstatus. Viele der aufnehmenden Gemeinden sind gleichzeitig mit wirtschaftlichen Herausforderungen, einer hohen Arbeitslosigkeit, sozialer Ungerechtigkeit und einer mangelnden Infrastruktur sowie nicht ausreichenden staatlichen Leistungen konfrontiert. Verschärft wird diese Situation durch eine teilweise unzureichende Unterstützung durch die staatlichen Strukturen der jeweiligen Länder. Hierdurch verstärkt sich der Wettbewerb um die Ressourcen, wodurch die staatlichen Dienstleistungen zusätzlich unter Druck geraten. Ziel: Menschen auf der Flucht und die Bewohner*innen der aufnehmenden Gemeinden in Serbien und Bosnien und Herzegowina haben ihre individuellen Kompetenzen und die gesellschaftliche Interaktion verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt zielt darauf ab, die Lebenssituation von Menschen auf der Flucht und den Bewohner*innen von ausgewählten aufnehmenden Gemeinden zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt auf drei Maßnahmenfeldern, um die Ziele zu erreichen: Trainings umsetzen, die darauf ausgelegt sind, die beruflichen und persönlichen Fertigkeiten von Menschen auf der Flucht und der örtlichen Bevölkerung zu verbessern. Die soziale Interaktion durch unterschiedliche Formate und Maßnahmen fördern, die auf Kultur, Dialog und Sport ausgerichtet sind und gemeinsam mit Menschen auf der Flucht und der örtlichen Bevölkerung stattfinden. Die Koordinierungsmechanismen auf lokaler Ebene stärken und Erfahrungsaustausche von Gemeinden über den Dachverband der Gemeindeverbände Südosteuropas (NALAS) ermöglichen.