Regionales Programm zur Wasser- u. Sanitärversorgung für Flüchtlinge, Binnenvertriebene u. aufn. Gemeinden Ostafrika III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202240521
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 19.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 19.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
23.12.2022 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
23.12.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser; Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionales-Programm-Zur-Wasser--U-Sanitaerversorgung-Fuer-Fluechtlinge-Binnenvertriebene-U-Aufn-Gemeinden-Ostafrika-Iii-51023.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Gewalt und bewaffnete Konflikte sowie schwere Dürren und Hungersnöte führen dazu, dass im östlichen Afrika viele Menschen im eigenen Land vertrieben werden oder in benachbarte Staaten fliehen. Ostafrika ist mit 13 Mio. Menschen auf der Flucht weltweit eine der am stärksten von Flucht betroffenen Regionen. Da die Staaten keine Kapazitäten haben, alle Menschen zu versorgen, werden viele von ihnen in großen Camps oder Siedlungsgebieten vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR versorgt. Die grundlegende Versorgung, wie z.B. mit Trinkwasser, ist sowohl in den Camps als auch in den aufnehmenden Gemeinden nicht ausreichend. Durch den erhöhten Druck auf begrenzte Ressourcen kann es daher auch zu Verteilungskonflikten kommen. Das Ziel des regionalen Programms ist deshalb, einen Beitrag zu einer verbesserten, nachhaltigeren, inklusiven und integrierten Wasser- und Sanitärversorgung für Geflüchtete, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinden in Ostafrika zu leisten. Mit einem Finanzierungsvolumen von knapp 60 Mio. EUR werden Bau und Ausbau von Wasserversorgungssystemen und Sanitäranlagen an drei Standortclustern in Äthiopien, Sudan und Somalia unterstützt. Umfangreiche Begleitmaßnahmen unterstützen die lokalen Wasserversorger dabei, einen möglichst kostendeckenden und nachhaltigen Betrieb und Wartung zu gewährleisten, und so die Versorgung von sowohl Geflüchteten als auch den aufnehmenden Gemeinden sicherzustellen. Die Übernahme staatlicher Betreiber entlastet auch die Budgets humanitärer Organisationen wie UNHCR. Zudem sollen kurzfristige Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 umgesetzt werden. Die lokalen Gemeinschaften sollen bei allen Maßnahmen eng in die Durchführung einbezogen werden. Empfänger und Projektträger des Vorhabens ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations Childrens Fund, UNICEF), das die Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit UNHCR durchführt. Der Implementierungszeitraum des Projektes beträgt 48 Monate.