YEM - Verbessertes Wasserressourcenmanagement in IDP-Gemeinden

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202240547
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
27.12.2022 - 31.12.2025
Startdatum
27.12.2022
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
31.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Yem---Verbessertes-Wasserressourcenmanagement-In-Idp-Gemeinden-55320.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Aufgrund von Kriegszerstörung, Klimawandel und wirtschaftlichem Niedergang ist vielerorts im Jemen die Basisversorgung zusammengebrochen. Gleichzeitig sind durch den Mangel an Einkommensmöglichkeiten viele Menschen nicht mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Umstände führen bei kontinuierlichem Zustrom von Binnenvertriebenen besonders in den aufnehmenden Gemeinden zu ressourcenbezogenen Verteilungskonflikten. Das Projekt nimmt sich dieser Problematik an und wird durch eine Verbesserung der Basisinfrastruktur im Wasserbereich sowie durch einkommensgenerierende Maßnahmen Ansätze für eine Konfliktlösung anbieten. Die Zielgruppe sind Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinden. Die geplanten Maßnahmen umfassen:1) die Finanzierung von Trinkwasserversorgung für Haushalte (u.a. solarbetriebene Pumpen, Wasserleitungen, Hausanschlüsse) und Bewässerungsinfrastruktur für die landwirtschaftliche Nutzung sowie Flut-/Hochwasserschutz (u.a. Regenwasserreservoire, Bewässerungsgräben, Dämme, Flutschutzmauern),2) Lifelihood-Maßnahmen zur Einkommensgenerierung (maßgeblich Cash-for-Work und Skills-Trainings zur längerfristigen Integration in den Arbeitsmarkt),3) friedensfördernde Maßnahmen zur Konfliktmediation (u.a. Unterstützung von gemeindebasierten Water User Associations (WUAs), Conflict Resolution Committees (CRCs) und Trainings + bewusstseinsfördernde Kampagnen für eine gerechte Verteilung und einen nachhaltigen Umgang mit der knappen Ressource Wasser).Das Vorhaben wird durch einen Zuschuss i.H.v. 10 Mio. EUR aus der SI GA (Core) des BMZ finanziert und von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) implementiert. IOM ist sowohl direkter Mittelempfänger als auch Projektträger. Der Modulvorschlag umfasst einen zusätzlichen Vorratsprüfungsteil von 30 Mio. EUR.