Förderung der Beteiligung von Frauen an Friedens- und politischen Entscheidungsprozessen in der MENA-Region (Women 4 Pea

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202240679
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Naher und Mittlerer Osten
Finanzierungsvolumen
€ 7.515.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 7.031.227,11
Noch verfügbar
€ 483.772,89
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 31.10.2025
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
30.04.2026
Tatsächliches Enddatum
31.10.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
kein politischer Träger
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Förderung der Beteiligung von Frauen an Friedens- und politischen Entscheidungsprozessen in der MENA-Region (Women 4 Pea (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202240679; Enhancing Women+apos;s Leadership for Sustainable Peace in Fragile Contexts in the MENA Region (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202240679
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete im Jahr 2000 die Resolution 1325 mit dem Ziel, Frauen in die Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedenskonsolidierung einzubeziehen und sie vor sexueller Gewalt in bewaffneten Konflikten zu schützen. Vor allem im Nahen Osten und in Nordafrika, der sogenannten MENA-Region, bleibt die Umsetzung der Resolution eine Herausforderung. Frauen haben dort weniger Möglichkeiten der politischen Teilhabe als Männer. Gleichzeitig sind Frauen und Mädchen von den Auswirkungen der Konfliktsituationen besonders betroffen und einer Vielzahl von Diskriminierungen ausgesetzt. Ziel: Politische Teilhabe und Einfluss von Frauen in Friedensprozessen im Nahen Osten und Nordafrika sind im Sinne der Resolution 1325 der Vereinten Nationen langfristig verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert die Teilhabe von Frauen an Friedens- und politischen Prozessen für einen langfristigen Frieden in der MENA-Region. Fokusländer sind dabei Irak, Jemen, Libyen und Syrien. Es arbeitet dabei mit UN-Women zusammen, der Einheit der Vereinten Nationen für Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen. Das Vorhaben: ? ermöglicht Schulungen, Beratungsangebote und Workshops zu Friedensverhandlungen für Friedensaktivistinnen, Mediatorinnen und ausgewählte Frauengruppen. ? bietet digitalen Zugang zu Strategiedokumenten, Einzelfallstudien und Schulungsmaterialien über ein eigenes Onlineportal, die Peace Agreement Database sowie die PeaceFem App. ? veröffentlicht zahlreiche Forschungspapiere zur Rolle von Frauen in der Konfliktlösung und im sozialen Zusammenhalt. ? fördert Networking mit länderübergreifendem Erfahrungsaustausch. ? berät Regierungen und andere Akteure zur Beteiligung von Frauen und gendersensiblen Perspektiven. kooperiert mit renommierten internationalen Think Tanks und Forschungsinstituten für eine faktenbasierte und wirksame Vorgehensweise.