Koordination kommunaler Entwicklungspolitik in Kassel

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202249225-106597
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 360.263,70
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 21.080,11
Noch verfügbar
€ 339.183,59
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2024 - 30.09.2026 (geplant)
Startdatum
01.10.2024
Geplantes Enddatum
30.09.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Engagement Global gGmbH
Trägerorganisation: Art
22
Umsetzungspartner
Stadt Kassel
Sektoren übergeordnet
Nicht zuordenbare Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Förderung des Entwicklungsbewusstseins
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
-
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Koordinationsstelle übernimmt die Federführung für drei neue Projektstränge: 1) Sie hat die Aufgabe, für Kassel erstmals eine kommunalpolitische Entwicklungsstrategie mit Maßnahmenplanung bis 2030 zu erarbeiten. Die Stelle übernimmt die Aufgabe der Koordination des Prozesses sowie die konkrete Schreibarbeit. Die Strategie wird unter Einbezug von Fachleuten aus Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie unter Einbindung der interessierten Öffentlichkeit erstellt. Zielsetzung ist eine Analyse der Hebel der Stadt Kassel, wie sie ihrer globalen Verantwortung gerecht werden kann und ihr Engagement noch stärker im Sinne der nachhaltigen Entwicklungsziele ausrichten kann. 2) Die Stelle koordiniert den Prozess bis zur Unterzeichnung einer neuen Städtepartnerschaft inkl. ersten Aktivitätenplanungen mit einer Stadt in der Ukraine. Kommunalentwicklungspolitisches Handeln wird auf diese Weise konkret und sichtbar wirken und absehbar von vielen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten begleitet werden. Die Partnerschaft steht im Zeichen der europäischen Solidarität, der Unterstützung des EU-Kurses der Ukraine sowie des Wiederaufbaus. Sie soll Menschen Hoffnung und Zuversicht geben, sensibilisieren und Perspektiven schaffen. 3) Die Stelle koordiniert den Prozess der stärkeren Ausrichtung der kommunalen Beschaffungspraxis an den Kriterien sozial, fair, ökologisch und klimaneutral. Dafür arbeitet sie insbesondere eng mit dem zentralen Vergabemanagement zusammen wie auch mit den dezentral beschaffenden Ämtern und Eigenbetrieben. Die von der Stelle auszuarbeitenden Leitlinien werden verfügt und so in Verwaltungshandeln umgesetzt. Die Erarbeitung erfolgt in einer verwaltungsinternen Arbeitsgruppe. Über einen externen Stakeholder-Dialog bindet die KEpol-Stelle die Zivilgesellschaft und Wirtschaft mit ein, um ein Forum für zusätzliche (gegenseitige) Impulse zur stetigen Verbesserung zu schaffen.