Förderung nachhaltiger Stadtentwicklung in Usbekistan II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202265106
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Usbekistan
- Finanzierungsvolumen
- € 30.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 30.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Darlehen
- Laufzeit
- 16.06.2026 - 30.09.2032 (geplant)
- Startdatum
- 16.06.2026
- Geplantes Enddatum
- 30.09.2032
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF INVESTMENT, INDUSTRY AND TRADE UZBEKISTAN
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Nachhaltiger-Stadtentwicklung-In-Usbekistan-Ii-48061.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 26.08.2026
Beschreibung
Die Wasser- und Abwasserinfrastruktur in Usbekistan stammt überwiegend aus sowjetischer Zeit und ist sowohl quantitativ als auch qualitativ unzureichend und nicht nachhaltig. Aufgrund ihres veralteten und defizitären Zustandes, der wachsenden Bevölkerung und zunehmenden Urbanisierung sowie der der durch die Auswirkungen des Klimawandels steigenden Vulnerabilität der städtischen Bevölkerung besteht signifikanter Modernisierungs- und Ausbaubedarf. Vielerorts ist ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung nicht an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen und ist von erheblichen Engpässen in der Trinkwasserversorgung betroffen. Dies birgt Risiken für die Gesundheit und Umwelt und beeinträchtigt die Lebensqualität der Bevölkerung. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Trinkwasser- und Sanitärversorgung in den Regionen Fergana und Surkhandarya durch Investitionen in den Bau, die Rehabilitierung und den Ausbau von zentralen Wasserversorgungs- und Abwassersystemen zu verbessern. Als prioritäre Standorte sind die Städte Kokand und Margilan in der Region Fergana sowie die Stadt Termez und bis zu fünf Bezirkszentren (Boysun, Sariq, Angor, Khalkobod und Qarluq) in der Region Surkhandarya vorgesehen. Begleitend werden Maßnahmen zur Kapazitätsstärkung der Betreiber für einen nachhaltigen Betrieb der Infrastruktur durchgeführt. Dadurch soll eine klimaresiliente Wasserversorgung sichergestellt, die Versorgungskapazitäten ausgebaut und der Betrieb verbessert werden.Auf übergeordneter Ebene leistet das Vorhaben einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung, zum Schutz der Umwelt und natürlichen Ressourcen sowie zur Steigerung der Resilienz gegen den Klimawandel. Positive Wirkungen sind zudem auf die lokale wirtschaftliche Entwicklung zu erwarten.