Förderung der sozialen Infrastruktur (USIF IX)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202267029
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 24.200.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.494.589,84
Noch verfügbar
€ 21.705.410,16
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
07.12.2023 - 31.12.2029 (geplant)
Startdatum
07.12.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTERKABINETT
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Der-Sozialen-Infrastruktur-Usif-Ix-50906.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24.02.2022 befindet sich knapp ein Viertel der ukrainischen Gesamtbevölkerung auf der Flucht. Als Folgeprojekt von USIF VI adressiert USIF IX, umgesetzt als Eilverfahren gemäß Tz.47 der TZ/FZ-Leitlinien, die besondere Dringlichkeit des Ausbaus von sozialer Infrastruktur zur Milderung der Kriegsauswirkungen. Der Fokus liegt auf der angemessenen Unterbringung der Binnenflüchtlinge (IDP) durch die Bereitstellung von Unterkünften. Dazu sollen Zuschussmittel in Höhe von 24,2 Mio. Euro verwendet werden. Empfänger der Mittel ist das Ministerium für die Reintegration der zeitweilig besetzten Gebiete.Ziel des Vorhabens ist neben der Bereitstellung zusätzlicher Unterbringungskapazität für IDPs auch die Unterstützung der aufnehmenden ukrainischen Gemeinden. Zudem soll durch geschaffene Wohnungen und die Verbesserung des allgemeinen Zustands von Gebäuden die Energieeffizienz gesteigert und somit ein Beitrag zum Klimaschutz sowie zu ukrainischen Energieeffizienzzielen geleistet werden. Die beschäftigungsintensiven Baumaßnahmen sollen sich zudem positiv auf das Einkommen der Zielgruppe auswirken und pandemie- und kriegsbedingte Jobverluste ausgleichen. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung und der lokalen Verwaltung verbessert werden. Das Vorhaben reiht sich in das Handlungsfeld 3 Nachhaltige Stadtentwicklung des Kernthemas Verantwortung für unseren Planeten - Klima und Energie der BMZ Agenda 2030 ein. Wesentliche einzelne Maßnahmen sind: -Umgestaltung kommunaler Gebäude in geeigneten Wohnraum, Renovierung bestehenden Wohnraums.-Intensive Trainingsmaßnahmen im Hinblick auf Energieeffizienz Projektträger ist der ukrainische Sozialinvestitionsfonds (USIF). Die Zielgruppe setzt sich zusammen aus betroffenen Binnenflüchtlingen. Die Zielregion sind mittelgroße Städte in den westlichen und zentralen Oblasten der Ukraine.