Investment Financing Facility - Output Based Approach
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202267110
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Tansania, Vereinigte Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 10.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 09.07.2025 - 31.05.2029 (geplant)
- Startdatum
- 09.07.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.05.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF FINANCE
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Investment-Financing-Facility---Output-Based-Approach-50687.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Investment Financing Facility (IFF) ist ein von der FZ entwickelter, innovativer Ansatz: Sie ermöglicht leistungsstarken Wasserversorgern in Tansania kleinere Investitionen, wie z.B. den Anschluss neuer Versorgungsgebiete (last mile) oder den Austausch beschädigter Leitungen mit (kommerziellen) Darlehen lokaler Banken zu realisieren. Derzeit warten auch profitabel wirtschaftende Wasserversorger meist die teils langwierige Bereitstellung der knappen staatlichen Mittel ab, anstatt selbständig eine Finanzierung zu organisieren. Die IFF ermöglicht diesen Unternehmen, unabhängiger und somit schneller und effizienter zu handeln. Um dies zu erreichen, werden Wasserversorger dabei unterstützt, geeignete Investitionen bankfähig aufzubereiten. Die IFF ist ein leistungsbasierter Ansatz. Die Wasserversorger müssen ihr Projekt zu Beginn in einem Wettbewerbsverfahren qualifizieren. Als Anreiz wird ihnen nach erfolgreicher Umsetzung des Projektes der aufgenommene Kredit teilweise als Zuschuss zurückerstattet (Output Based Aid). So wird das Know-how und Bewusstsein für die gemeinsamen Geschäftspotentiale bei Wasserversorgern, Banken, Ministerien und Regulierungsbehörde gestärkt. Ziel der Maßnahme ist, geeignete Wasserversorger dafür zu gewinnen, (kommerzielle) Kredite lokaler Banken für die Verbesserung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung zu nutzen. Die FZ hat Mitte 2014 mit der Pilotierung der Fazilität begonnen, die erste Phase des Vorhabens läuft bis Ende 2024 und geht fließend in die zweite über. Das Finanzierungsvolumen der Fazilität beträgt 10 Mio. EUR und beinhaltet 2 Mio. EUR für den Implementierungsconsultant und 8 Mio. EUR für die Zuschüsse für Wasserversorger.