Gewaltprävention: Verbesserung der frühkindlichen Entwicklung in vulnerablen Gebieten von Kapstadt
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202267227
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Südafrika
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 15.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 18.12.2025 - 31.10.2029 (geplant)
- Startdatum
- 18.12.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- CITY OF CAPE TOWN
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Gewaltpraevention-Verbesserung-Der-Fruehkindlichen-Entwicklung-In-Vulnerablen-Gebieten-Von-Kapstadt-50749.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Ziel des Vorhabens ist die Stärkung der frühkindlichen Entwicklung, um so perspektivisch die Gewalt gegen Frauen und Kinder in drei Stadtbezirken von Kapstadt zu reduzieren (Cape Flats, Khayelitsha Mitchells Plain und Lavender Hill). Die Hauptzielgruppe sind dabei Kinder unter 6 Jahren und Mütter, aber auch weitere Zielgruppen, wie Familien (insbes. junge schwangere Frauen), sowie Erzieher/innen, Mitarbeitende aus den Bereichen Gesundheit und den Sozialen Diensten, und die Verwaltung der Stadt Kapstadt stehen im Zentrum der Maßnahme. Das Vorhaben gliedert sich dabei in zwei Komponenten: ECD-Infrastruktur und ECD-Dienstleistungen. Im Rahmen der Infrastruktur-Komponente werden ECD-Einrichtungen, sowie kleinere Maßnahmen wie Grünflächen und Spielplätze, neu bzw. ausgebaut und modernisiert. Außerdem wird die bauliche Infrastruktur eines Teils der informellen ECD-Einrichtungen, v.a. in den Bereichen Brandschutz, Sicherheit, Bausubstanz, Akustik und Barrierefreiheit (Inklusion), verbessert. Die zweite Komponente zielt darauf ab, die Qualität der innerhalb der Einrichtungen zu verbessern. Im Rahmen der Qualitätsverbesserungen werden die Erzieher/innen Schulungen in Bezug auf ihre Rolle bei Kindersicherheit und -schutz, Gewaltprävention/ gewaltfreie Erziehung und den Umgang mit Kindern mit Behinderungen erhalten. Ein spezielles Programm für die ersten 1000-Tage wird Eltern und alleinerziehende Mütter mit den gesundheitlichen und emotionalen Bedürfnissen von Säuglingen und Kleinkindern vertraut machen. Mit Blick auf die älteren Kinder und solchen, die derzeit nicht in ECD-Einrichtungen sind, sind mobile Angebote (z.B. wohnortnahe Spiel-/Lernangebote) zur frühkindlichen Bildung geplant.