Stärkung der Resilienz in der Lieferkette für Impfstoffe im Jemen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202267367
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 21.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 21.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
14.07.2022 - 25.06.2026 (geplant)
Startdatum
14.07.2022
Geplantes Enddatum
25.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS FOR PROJECT SERVICES (UNOPS)
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Basisgesundheitsdienste; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Der-Resilienz-In-Der-Lieferkette-Fuer-Impfstoffe-Im-Jemen-55189.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Es handelt sich bei dem Vorhaben um ein offenes Programm mit einem umfassenden Ansatz, der ein auf Bedarfsanalysen basierendes Maßnahmenpaket beinhaltet. Darunter fallen Rehabilitierungsmaßnahmen an Einrichtungen der jemenitischen Gesundheitslogistik, die Bereitstellung von Ausstattungen sowie Fortbildungsmaßnahmen. Das Vorhaben ergänzt dabei die bereits laufenden FZ Vorhaben mit UNOPS (Übergangshilfe). Ziel des Vorhabens ist die Unterstützung der Gesundheitslogistik im Jemen, um insbesondere die Verteilung von COVID-19-Impfstoffen landesweit zu ermöglichen. Die Zielgruppe des Vorhabens ist die Bevölkerung des Einzugsgebiets der Einrichtungen, die COVID-19 Impfstoff sowie andere medizinische Produkte von den ausgewählten Lagerhäusern beziehen. Damit adressiert das Vorhaben die spezifischen Engpässe sowie zentralen Hindernisse für die Stabilisierung des Zugangs zu COVID-19 Impfstoffen und anderen medizinischen Produkten für die Bevölkerung. Konkret beinhalten die Maßnahmen die Rehabilitierung und Ausstattung von bis zu 22 Lagerstätten sowie Fortbildungsmaßnahmen für bis zu 300 Mitarbeitende der Lagerstätten und frauengeführte Unternehmen. Die Umsetzung der Rehabilitierungsmaßnahmen erfolgt durch nationale Baufirmen. Diese bekommen die Vorgabe, für ausgewählte einfache Aufgaben ungelernte Arbeitskräfte aus der lokalen Bevölkerung einzusetzen. Für die ausgewählten Lagerstätten werden Ausrüstung, Verbrauchsmaterialien und Möbel beschafft, um Grundfunktionen aufrecht zu erhalten und die Betriebskapazität zu verbessern. Beispiele für Ausrüstungsgegenstände sind IT-Ausrüstung/-Systeme und Ultra-Niedrigtemperatur-Kühlkettensysteme (d.h. Kühlräume, Kühlcontainer). Das Vorhaben umfasst zudem Fortbildungsangebote für das Personal der unterstützten Lagerstätten, darunter Schulungen zum Betrieb der beschafften Ausstattung sowie zur Handhabung und Verwaltung der Impfstoffe. Darüber hinaus sind spezielle Fortbildungsmaßnahmen für frauengeführte Unternehmen vorgesehen.