Investition in tunesische Gesundheitskapazitäten in der Covid-19-Krise, Phase 2
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202267391
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Tunesien
- Finanzierungsvolumen
- € 4.997.162,53
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.997.162,53
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 04.10.2022 - 31.10.2023
- Startdatum
- 04.10.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2023
- Tatsächliches Enddatum
- 31.10.2023
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- COVID-19-Bekämpfung; Soziale Sicherung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Investition-In-Tunesische-Gesundheitskapazitaeten-In-Der-Covid-19-Krise-Phase-2-55842.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die in Tunesien seit Ende 2020 stark angestiegenen Corona-Infektionszahlen erreichten Mitte 2021 ein Rekordniveau und haben somit zu einer kritischen Situation im ohnehin schwachen tunesischen Gesundheitssystem geführt. Aufgrund überlasteter Krankenhäuser besaß Tunesien zwischenzeitlich die höchste durch COVID-19 bedingte Sterblichkeitsrate auf dem afrikanischen Kontinent und in der arabischen Welt. Die aktuelle Gesundheitskrise kommt zur Wirtschaftskrise, die durch die Auswirkungen von COVID-19 noch verschärft wurde, hinzu. Gleichzeitig hat die politische Krise der vergangenen Monate die Regierung bei der Umsetzung einer klaren Strategie im Kampf gegen COVID-19 beeinträchtigt. Mit zusätzlichen 5,0 Mio. EUR unterstützt die vierte Phase des Vorhabens die tunesische Regierung dabei, die COVID-19 Pandemie durch eine verstärkte Infektionsprävention und Kontrolle in öffentlichen Einrichtungen weiterhin unter Kontrolle zu halten sowie bei der Mitigation der Auswirkungen der Pandemie auf vulnerable Bevölkerungsgruppen. Ziel ist es, wirksame Maßnahmen zur Stärkung des Gesundheitssystems zum Schutz vor COVID-19 durchzuführen, um die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Zukunftschancen von Kindern abzumildern. Der finanzielle Beitrag der Bundesregierung beinhaltet die Unterstützung der Sanierung von Wasser-, Sanitär- und Hygieneeinrichtungen (WASH) in Bildungseinrichtungen und Gesundheitszentren, wodurch die tunesischen COVID-19-Gesundheitsmaßnahmen unterstützt werden. Eine weitere wesentliche Maßnahme ist die Durchführung von Untersuchungen/Umfragen als Grundlage für eine kurzfristige evidenzbasierte Politikgestaltung für effektivere Covid-19 Präventionsmaßnahmen. Zudem sollen die Kommunikationsmaßnahmen der tunesischen Regierung zur COVID-19-Impfkampagne und zu Hygienevorschriften in Bildungsreinrichtungen unterstützt werden. Mittelempfänger und Projektträger ist das UN-Kinderhilfswerk UNICEF.