Nachhaltige Landbewirtschaftung zur Förderung klimaangepasster Landmanagements (SLM) VI
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202267433
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Äthiopien
- Finanzierungsvolumen
- € 30.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.748.746,22
- Noch verfügbar
- € 27.251.253,78
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 24.07.2024 - 31.12.2031 (geplant)
- Startdatum
- 24.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2031
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- DEMOKRATISCHE BUNDESREPUBLIK AETHIOPIEN
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftliche Landressourcen; Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Nachhaltige-Landbewirtschaftung-Zur-Foerderung-Klimaangepasster-Landmanagements-Slm-Vi-47891.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der überwiegend kleinbäuerlich strukturierte, auf Subsistenz beschränkte landwirtschaftliche Sektor Äthiopiens produziert nach wie vor nicht genügend Nahrungsmittel, um die Bevölkerung zu ernähren. Unangepasste Landbewirtschaftungsmethoden, steigender Nutzungsdruck und Klimawandel führen im dicht besiedelten Hochland und selbst in den als Potentialgebieten ausgewiesenen Regionen zu Entwaldung, Bodenverarmung, Erosion und schließlich zum endgültigen Verlust des Bodens. Der Rückgang des natürlichen Produktionspotentials gefährdet die Einkommens-, Beschäftigungs- und Lebensgrundlage der ländlichen Bevölkerung und verhindert nachhaltiges Wirtschaftswachstum in weiten Teilen der ländlichen Gebiete. Weite Teile des ländlichen Raumes sind in einer Abwärtsspirale von abnehmender Ressourcenbasis und Übernutzung gefangen, ohne dass den ländlichen Haushalten und kleinbäuerlichen Betrieben Anpassungsstrategien zur Verfügung stehen (Kernproblem). Das entwicklungspolitische Ziel des FZ-Beitrages (impact) ist es, lokale Gemeinschaften sowie staatliche und nicht-staatliche Akteure zu befähigen, ihre natürlichen Lebensräume (landscapes) zu nutzen, zu rehabilitieren und zu erhalten und damit die Grundlage für einen nachhaltigen, klimaresilienten, geschlechter- sowie generationengerechten Lebensunterhalt (livelihoods) zu sichern. Die direkte Wirkung der FZ-Maßnahmen (outcome) liegt in der Eindämmung der Landdegradierung ganzer Landschaften und der Verbesserung der Produktivität und des Einkommens ländlicher Haushalte, kleinbäuerlicher Betriebe und lokaler Nutzergruppen in der Programmregion. Das Vorhaben folgt dem bewährten Watershed-Managment Ansatz, bei der durch eine systematische, der Topographie folgende und flächendeckende Behandlung der Wassereinzugsgebiete mit Boden- und Wasserkonservierenden baulichen, biologischen und agronomischen Maßnahmen die Zielerreichung sichergestellt wird.