Unterstützung des grenzüberschreitenden Nationalparks Yamoussa IV
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202267516
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.898.605,75
- Noch verfügbar
- € 4.101.394,25
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 23.11.2023 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 23.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- COMIFAC
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Des-Grenzueberschreitenden-Nationalparks-Yamoussa-Iv-49005.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Der grenzüberschreitende Nationalparkkomplex BSB Yamoussa (Bouba Ndjida, Kamerun, Sena Oura, Tschad) ist für den Biodiversitätserhalt in der soudano-guineischen Zone West- und Zentralafrikas von großer Bedeutung und eines der letzten Rückzugsgebiete wichtiger bedrohter Tierarten in der Region. Die steigende Bevölkerung und die damit einhergehende zunehmende Landnutzung durch Viehhaltung und Landwirtschaft erhöhen den Druck auf den Park. Hinzu kommen neu entdeckte Goldreserven, die Ressourcendegradation in den angrenzenden Jagdzonen in Kamerun sowie die Zunahme der organisierten, internationalen Elfenbeinwilderei, wobei ein effektives Parkmanagement noch nicht existiert (Kernproblem). Das Modulziel lautet: Die Überwachung und der Schutz des grenzüberschreitenden Nationalparks Yamoussa und seiner Peripherie sind verbessert. Für positive Wirkungen auf die globalen Güter Biodiversität und Klima besteht weltweites Interesse. Zielgruppe im engeren Sinne sind die Anrainer der Schutzgebiete, die überwiegend in ärmlichen Verhältnissen leben und die natürlichen Ressourcen für ihren Lebensunterhalt nutzen. Im FZ-Modul sollen vor allem die Parkverwaltungen der beiden Schutzgebiete von der internationalen NRO WCS bei den (grenzüberschreitenden) Überwachungs- und Schutzmaßnahmen unterstützt werden, womit ein Beitrag zu einem verbesserten Parkmanagement geleistet wird. Weiterhin soll sozioökonomische Infrastruktur zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung beitragen. Der FZ-Beitrag umfasst 15 Mio. Euro bei einer Gesamtlaufzeit von 4 Jahren (Phase III und IV).