Unterstützung der sozialen Sicherung III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202267573
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 15.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
16.11.2023 - 01.10.2024
Startdatum
16.11.2023
Geplantes Enddatum
01.10.2024
Tatsächliches Enddatum
01.10.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK RUANDA
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Soziale Sicherung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Der-Sozialen-Sicherung-Iii-55813.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Mit der Vision 2050 strebt Ruanda das Ziel an bis 2035 ein Land mittleren Einkommens und bis 2050 ein Land mit hohem Einkommen zu werden. Bislang lebt jedoch mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter der internationalen Armutsgrenze von 1,90 US-Dollar am Tag. Um die Armut zu bekämpfen und die Vision 2050 zu realisieren, setzt die ruandische Regierung auf den Ausbau der sozialen Sicherung, die unter anderem durch das Vision Umurenge Programme (VUP) umgesetzt wird. Die Relevanz der Maßnahme ist durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und den damit verbundenen ökonomischen Konsequenzen im Vergleich zur Prüfungssituation noch einmal gestiegen. Preissteigerungen für Lebensmittel betragen in Ruanda derzeit ca. 20 %, wovon insbesondere die arme Bevölkerung betroffen ist. Der Ausbau der Sozialhilfeprogramme (VUP) in ihrer Reichweite und Leistung soll die kurzfristigen Auswirkungen der Pandemie und Inflation (durch Ausweitung der Empfängergruppe) reduzieren und einen mittelfristigen Ausbau der Programme (u.a. Erhöhung von Beiträgen) gewährleisten. Im Rahmen einer Sektorbudgetfinanzierung (Policy Based Financing) soll der ruandische Haushalt mit 15 Mio. Euro bei der Ausweitung des VUP für sozialhilfebedürftige vulnerable Gruppen unterstützt werden, um so die extreme Armut in Ruanda weiter zu reduzieren. Die Local Administrative Entities Development Agency (LODA) ist im Auftrag des Ministeriums für kommunale Verwaltung (MINALOC) für die Umsetzung des VUP auf lokaler Ebene verantwortlich. Zielgruppe sind arme und extrem arme sowie vulnerable Haushalte.