Klimaresilienz und Wasserinfrastruktur für Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden in Norduganda

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202267631
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Uganda
Finanzierungsvolumen
€ 9.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 9.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
10.09.2025 - 30.12.2029 (geplant)
Startdatum
10.09.2025
Geplantes Enddatum
30.12.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK UGANDA
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Klimaresilienz-Und-Wasserinfrastruktur-Fuer-Fluechtlinge-Und-Aufnehmende-Gemeinden-In-Norduganda-50957.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Auswirkungen des Klimawandels, insbes. häufigere und stärkere Extremwetterereignisse (Dürren, Starkregen, Überflutungen) führen in Norduganda zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen, zu einer Gefährdung von Wasserressourcen und einer Verschlechterung der Wasser- und Sanitärversorgung. Besonders stark äußert sich dies in den Hochebenen um die Stadt Arua, wirtschaftliches Zentrum der Region. Arua Stadt ist akut von Wasserknappheit betroffen (v. a. in Trockenzeiten). Der Bedarf an sauberem Trinkwasser und adäquater Sanitärversorgung steigt zusätzlich durch die hohe Zahl an Flüchtlingen aus den Nachbarländern (v. a. Südsudan + Demokratische Republik Kongo), die Uganda als das größte Aufnahmeland auf dem afrikanischen Kontinent aufnimmt. Ziel des Vorhabens ist, dass Flüchtlinge und die Bevölkerung Nordugandas klimaangepasste Wasser- und Abwasserinfrastruktur sowie andere integrierte Maßnahmen nutzen. Durch den Aufbau von nachhaltiger Wasser- und Sanitär-Infrastruktur und Wasserressourcenschutz, z. B. durch verbesserte Oberflächenentwässerung und besseres Abfallmanagement, soll die Vulnerabilität von Flüchtlingen und der ugandischen Bevölkerung Nordugandas (Zielgruppe) angesichts der Auswirkungen des Klimawandels gemindert werden. Damit soll gleichzeitig auch das Konfliktpotenzial zwischen den Gruppen verringert werden. Projektträger sind der staatliche Versorger National Water and Sewerage Corporation und die Stadtverwaltung Aruas.Wesentliche Maßnahmen umfassen 1) die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung (z. B. Neubau, Rehabilitierung von Wassersystemen, Bau von Toiletten in öffentlichen Gebäuden und Schulen), 2) Verbesserte Oberflächenentwässerung (Rehabilitierung von Entwässerungskanälen), 3) Verbessertes Abfallmanagement (Equipment, Rehabilitierung Kompostieranlage, Sensibilisierungskampagnen, 4) Verbesserung der Kapazitäten der Stadtverwaltung Aruas für klimasensible, integrierte Stadtplanung und 5) Consultingleistungen.