Innovatives Grund- und Oberflächenwassermanagement in der Südprovinz Sambias
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202268225
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Sambia
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 622.020,00
- Noch verfügbar
- € 9.377.980,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 13.11.2023 - 29.09.2028 (geplant)
- Startdatum
- 13.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 29.09.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF FINANCE AND NATIONAL PLANNING
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Erhaltung von Wasserressourcen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Innovatives-Grund--Und-Oberflaechenwassermanagement-In-Der-Suedprovinz-Sambias-50783.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Mit dem Klimawandel einhergehend steigende Temperaturen, Veränderung der Niederschlagsverteilung, abnehmende Niederschlagsmengen und ein starkes Bevölkerungswachstum führen zu einer Reduzierung der Wasserverfügbarkeit, speziell aus Oberflächenwasserressourcen, in der Südprovinz Sambias. Gleichzeitig wird das Potenzial vorhandener Grundwasserressourcen im Interventionsgebiet nicht ausreichend und ineffizient genutzt. Schadstoffeinträge und eine unzureichende Sicherung vorhandener Fassungsbereiche der Brunnen gefährden die Grundwasserqualität. Ein betriebliches Monitoringsystem zur integrierten Wasserressourcen- und -bedarfsplanung auf Ebene des Wasserversorgers ist nicht vorhanden. Notwendige Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind dadurch nicht möglich. Infolge der genannten Punkte ist die Wasserversorgungssicherheit der Bevölkerung Chomas gefährdet (Kernproblem). Um das Kernproblem zu adressieren werden folgende Maßnahmen umgesetzt: 1. Sicherung der Grundwassernutzungskapazitäten in Verbindung mit der Erhöhung des Grundwasseranteils an der Gesamtversorgung, 2. Beitrag zur Sicherstellung der Grundwasserqualität und Schutz der Grundwasserentnahmebrunnen sowie 3. Einrichtung eines betrieblichen Monitoringsystems zur integrierten Wasserressourcen- und Bedarfsplanung sowie der zugehörigen Managementinstrumente. Ziel der Maßnahmen ist, die Wasserversorgung in der Südprovinz Sambias, insbesondere in der Stadt Choma, resilienter zu gestalten, wird einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel zu leisten. Die Zielgruppe umfasst die gesamte Bevölkerung Chomas, insbesondere die im peri-urbanen und daran angrenzenden ländlichen Raum lebende, stark von den Folgen des Klimawandels betroffene, arme Bevölkerung. Die Gesamtkosten des Vorhabens in Höhe von 10,0 Mio. Euro werden durch einen Zuschuss in gleicher Höhe gedeckt. Zusätzlich erhält der Träger punktuelle technische Unterstützung durch eine Aus- und Fortbildungsmaßnahme (u.a. trainings on the job).