Frauenbeschäftigung im privaten Gesundheitssektor II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202268514
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Pakistan
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 132.821,70
Noch verfügbar
€ 9.867.178,30
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
02.08.2025 - 30.04.2030 (geplant)
Startdatum
02.08.2025
Geplantes Enddatum
30.04.2030
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
GREENSTAR SOCIAL MARKETING PAKISTAN (GUARANTEE) LIMITED
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Frauenbeschaeftigung-Im-Privaten-Gesundheitssektor-Ii-47272.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben basiert auf dem Konzept des Social Franchising für Familienplanungsprodukte und - Dienstleistungen, das bereits erfolgreich (und stark skalierbar) in Pakistan umgesetzt wird. Dabei wird ausgebildeten Hebammen die Möglichkeit gegeben in medizinisch unterversorgten Gegenden (städtische Slums, ländliche Gebiete) eine eigene Gesundheitsstation aufzumachen und kommerziell zu betreiben. Im Rahmen des Vorhabens sollen Stationen bestehend aus 2-3 Räumen gebaut/rehabilitiert und mit medizinischen Geräten und Möbeln ausgestattet werden. Die regelmäßige Versorgung mit Verhütungsmitteln und anderen Verkaufswaren geschieht über das Vertriebsnetz der privaten Träger, die den Unternehmerinnen Grohandelspreise anbieten können. Der Betrieb der Gesundheitsstationen bietet den Frauen profitable Beschäftigung in ihrem lokalen Umfeld, mit Gewinnen, die nach den bisherigen Erfahrungen auch deutlich über den Gehältern liegen, die sie im Rahmen der staatlichen Gesundheitsprogramme erhalten haben. Zudem wird die Versorgung der lokalen Bevölkerung mit Familienplanungsdiensten verbessert. Im Rahmen des Vorhabens soll das bestehende Business Modell unter dem Gesichtspunkt der Beschäftigungsförderung weiter entwickelt und in der Fläche ausgeweitet werden.