myAgro II - Ernährungssicherung für Kleinbauern und agrarökologische Transformation

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202301158
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
24.11.2023 - 31.12.2024
Startdatum
24.11.2023
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
31.12.2024
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MYAGRO FARMS
Sektoren übergeordnet
Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftliche Finanzdienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Myagro-Ii---Ernaehrungssicherung-Fuer-Kleinbauern-Und-Agraroekologische-Transformation-59334.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Zuschussfinanzierung der Nichtregierungsorganisation (NRO) myAgro zur Ausweitung seiner Geschäftstätigkeit. Zentrales Anliegen von myAgro ist die Unterstützung von Landwirten, insbesondere von Kleinstbauern und Frauen. Dies geschieht durch eine Kombination aus der Bereitstellung von Saatgut und Düngemitteln mithilfe eines Sparproduktes (Layaway) und Trainings zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität und Effizienz. myAgro wurde bereits in einer ersten Phase durch die KfW gefördert und der Zuschuss wird nach positiver Evaluierung und Erfolgen des Vorhabens weitergeführt. In der zweiten Phase des Vorhabens werden Landwirte durch zwei Projektkomponenten gefördert: einerseits mithilfe eines Soforthilfeprogramms und andererseits durch die Implementierung agrarökologischer Prinzipien in der landwirtschaftlichen Praxis. Das Soforthilfeprogramm zielt darauf ab, die durch myAgro angebotenen Layaway-Pakete zu einem vergünstigten Preis anzubieten. Landwirte in Mali sind von multiplen Krisen betroffen und können durch Preissteigerungen oft nur noch kleinere Flächen Land bewirtschaften als vor der Krise. Das Soforthilfeprogramm soll sie darin unterstützen, wieder größere Flächen Land bewirtschaften zu können und somit durch höhere Ernteerträge auch ein höheres Einkommen zu erwirtschaften. Dadurch werden langfristig nachhaltige Effekte auf die Einkommenssituation der Landwirte erwartet und ein Beitrag zur Ernährungssicherheit in Mali geleistet. Die zweite Komponente des Vorhabens zielt auf die Förderung von agrarökologischen Anbauweisen und Bodenschutz ab. Dieses Ziel soll durch die Pflanzung von 500.000 Bäumen, die Verringerung des Einsatzes chemischer Düngemittel und der Einsatz von Biodüngemitteln sowie Pilotprojekte für den Zwischenfruchtanbau erreicht werden.