GV Transformation zu nachhaltigen Tierhaltungssystemen (GV LiveSys)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202301208
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 6.530.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.547.307,79
Noch verfügbar
€ 3.982.692,21
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 31.12.2028 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Sektoren übergeordnet
Andere multisektorale Maßnahmen; Landwirtschaft
Sektoren untergeordnet
Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Politiken und Verwaltungsführung zur Ernährungssicherung; Dienstleistungen im Bereich Tierproduktion/ Veterinärwesen; Ländliche Entwicklung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
GV Transformation zu nachhaltigen Tierhaltungssystemen (GV LiveSys) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202301208; GV Catalyzing transformation towards sustainable livestock systems (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202301208
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Tierhaltung in Afrika und Lateinamerika ist vor allem für arme Haushalte bedeutend. Tierische Produkte liefern wichtige Nährstoffe und Einkommen für kleinbäuerliche Familien. Mit höheren Temperaturen und geringerem Niederschlag macht es der Klimawandel jedoch schwieriger, Nutztiere zu halten. Konflikte um Weideflächen nehmen zu. Außerdem verursacht die Tierhaltung viele Treibhausgase und Entwaldung. In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen mangelt es trotz zunehmender Nachfrage an der Finanzierung und Politik, um die Tierhaltung klima- und umweltfreundlich zu gestalten. Ziel: Globale, regionale und nationale Entscheidungsträger*innen haben Politik- und Finanzierungsinstrumente, mit denen die Tierhaltung zum Schutz von Klima, Artenvielfalt und Land beiträgt. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt das Interafrikanische Büro für Tierressourcen der Afrikanischen Union (African Union ? Interafrican Bureau für Animal Resources, AU-IBAR). Dieses kann so mit seinen Mitgliedsstaaten eine gemeinsame afrikanische Position zu klima- und umweltfreundlicher Tierhaltung entwickeln und politische Schwerpunkte vorantreiben. Das Vorhaben baut zudem die Kompetenzen von Entscheidungsträger*innen aus, um Klima, Biodiversität und Landnutzung in der Tierwirtschaft besser zu schützen. Es organisiert Wissensaustausch, Wissensverwaltung und Vernetzung, womit afrikanische und lateinamerikanische Verantwortliche innovative Lösungen in Politik und Finanzierung umsetzen können. Hierzu nutzt es das Wissen von internationalen Partnern wie dem Internationalen Forschungsinstitut für Nutztierhaltung (International Livestock Research Center, ILRI). Des Weiteren unterstützt das Vorhaben AU-IBAR und seine Mitgliedsstaaten dabei, mehr Finanzen für die zukunftssichere Tierhaltung zu mobilisieren. Dabei kooperiert es mit Entwicklungsbanken wie der Afrikanischen Entwicklungsbank und der Weltbank, die die Veränderung fördern.