Förderung der Klimaresilienz in der Ernährungssicherung im südlichen Somalia

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202318004
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Somalia
Finanzierungsvolumen
€ 17.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 11.875.502,57
Noch verfügbar
€ 5.124.497,43
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2023 - 30.04.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2023
Geplantes Enddatum
30.04.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Planning, Investment and International Cooperation (MOPIIC) in Jubbaland, Somalia
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene; Reduzierung von Katastrophenrisiken; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Promoting climate resilience of food security in southern Somalia (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202318004; Förderung der Klimaresilienz in der Ernährungssicherung im südlichen Somalia (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202318004
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Somalia sind derzeit etwa 90 Prozent des Landes und 7,8 Millionen Menschen von einer anhaltenden Dürre betroffen. Weil Herdentieren gestorben und Äcker sowie Wasserquellen ausgetrocknet sind, verlieren viele Menschen ihren Zugang zu Nahrung. Seit der Vertreibung der Terrorgruppe AI-Shabaab ist das Umland der Hafenstadt Kismaayo ein Zufluchtsort für Binnenvertriebene und Rückkehrer*innen aus Kenia. Aufgrund des begrenzten Zugangs zu Nahrung, Wasser, Land und Einkommen ist die Grundversorgung der gesamten Bevölkerung in der Stadt und im Umland bedroht. Die Regierung des Bundesstaates Jubaland ist nicht in der Lage, den wachsenden Bedarfen nachzukommen. Ziel: Ausgewählte Zielgruppen in Jubaland haben ihre Ernährung trotz des Klimawandels gesichert. Vorgehensweise: Mit dem somalischen Ministerium für Landwirtschaft und Bewässerung identifiziert das Vorhaben klimawandelangepasste, nährstoffreiche Kultursorten und analysiert Probleme im Anbau und der Verarbeitung. Staatliche Agrarberater*innen erhalten entsprechende Schulungen. Für gefährdete Haushalte bietet das Vorhaben zudem Beratung sowie Informationskampagnen zu klimaangepassten Anbaupraktiken und gesunder Ernährung. Ergänzend setzt die norwegische Flüchtlingshilfe (Norwegian Refugee Committee, NRO) gemeinsam mit dem Ministerium Projekte um – unter anderem zur Bewässerung, besseren Anbaumethoden und zur Lagerung. Vor allem Binnenvertriebene, die Weideland nutzen, lernen einfache Verfahren, um ihrer Produkte weiterzuverarbeiten, zum Beispiel Konservierung durch Trocknung, sowie klima- und katastrophenbeständige Erwerbsmöglichkeiten auch jenseits der Landwirtschaft. Das Vorhaben führt ferner den Aufbau der Wasserbehörde Jubaland (Jubbaland Water Agency, JUWA) weiter, den das Vorgängervorhaben begonnen hat. Dadurch soll die Trinkwasserversorgung in der Region sichergestellt werden. Das Vorhaben berät dabei fachlich und fördert Kompetenzen der JUWA und anderer Verantwortlicher, die zum langfristigen Betrieb der Wasserinfrastruktur beitragen.