PEACECORE II - Stärkung der Fähigkeiten für Konflikttransformation und zur Sicherung der Lebensgrundlage für Gruppen in vulnerablen Situationen in ZNG

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202318012
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Nigeria
Finanzierungsvolumen
€ 14.369.156,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.173.264,52
Noch verfügbar
€ 5.195.891,48
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2023 - 30.11.2027 (geplant)
Startdatum
01.11.2023
Geplantes Enddatum
30.11.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Budget and National Planning
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
PEACECORE II - Stärkung der Fähigkeiten für Konflikttransformation und zur Sicherung der Lebensgrundlage für Gruppen in vulnerablen Situationen in ZNG (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202318012; Strengthening Capacities for Peace Building + Conflict Resolution in Nigeria’s Middle Belt (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202318012
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Im Bundesstaat Plateau in Zentralnigeria kamen seit 2010 über 15.000 Menschen bei gewaltsamen Konflikten zwischen halbnomadischen Hirt*innen und Farmer*innen ums Leben. Diese Konflikte haben sich verschärft, die Infrastruktur zerstört, die Landwirtschaft beeinträchtigt und Tausende vertrieben. Im Mai 2023 forderten Gewaltausbrüche in Mangu mehr als 300 Todesopfer und führten zur Vertreibung von über 80.000 Menschen. Die Bundesstaaten Kaduna und Taraba stehen vor ähnlichen Problemen – anhaltende Konflikte führen dazu, dass Menschen vertrieben werden, landwirtschaftliche Flächen brachliegen und Dienstleistungen nicht erbracht werden können. Die wiederkehrende Gewalt hat die Lebensgrundlagen und die Resilienz der Gemeinden beeinträchtigt, Misstrauen behindert die Vertrauensbildung, und die traditionellen Konfliktlösungsmechanismen sind zunehmend wirkungslos. Ziel: Das friedliche Zusammenleben von Farmer*innen und Hirt*innen ist verbessert, die Lebensgrundlagen von Frauen und vulnerablen Menschen sind gesichert. Vorgehensweise: Das Projekt konzentriert sich auf Konflikttransformation, wirtschaftliche Teilhabe und Umweltmanagement, um Frieden und Stabilität in den Bundesstaaten Plateau, Kaduna und Taraba zu fördern. Es verfolgt einen partizipativen Ansatz, der lokal gesteuerte und kontextspezifische Ergebnisse gewährleistet. Dabei setzt es auf drei zentrale Maßnahmen: - Die Plateau Peace Building Agency (PPBA) bei der Koordinierung friedensfördernder Maßnahmen im Bundesstaat Plateau unterstützen. - Das Zusammenleben und die wirtschaftlichen Chancen von Hirt*innen, Farmer*innen, Christ*innen, Muslim*innen, Jugendlichen, älteren Menschen, Frauen und Männern in Zusammenarbeit mit dem Norwegian Refugee Council (NRC) fördern. - Die lokalen und bundesstaatlichen Friedensinfrastrukturen durch Schulungen, Wissensaustausch und die Koordinierung mit dem Centre for Humanitarian Dialogue (HD Center) verbessern.