Schutz von Kindern, insbes. Mädchen, aus Rohingya-Flüchtlingscamps u. den aufnehmende Gastgemeinden durch Zugang Bildung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202318277
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Bangladesch
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 10.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 12.12.2023 - 31.12.2025
- Startdatum
- 12.12.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Grundbildung
- Sektoren untergeordnet
- Grundschulbildung; Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Jugendliche; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Sekundarschulbildung Stufe I
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Schutz-Von-Kindern-Insbes-Maedchen-Aus-Rohingya-Fluechtlingscamps-U-Den-Aufnehmende-Gastgemeinden-Durch-Zugang-Bildung-59528.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Nach Gewaltausbrüchen in 2017 in Myanmar flohen Rohingya Flüchtlinge ins benachbarte Bangladesch, wo nach aktuellem Stand 965.467 Geflüchtete in 33 überfüllten Camps im verarmten und gegen Naturkatastrophen ungesicherten Bezirk Coxs Bazar und auf der Insel Bhasan Char leben. Aufgrund der restriktiven Flüchtlingspolitik Bangladeschs sind diese Geflüchteten vollständig von internationalen Hilfen abhängig. Das vorliegende Vorhaben leistet einen Beitrag zur Verbesserung des Wohlergehens, des Schutzes, der Resilienz sowie der Geschlechtergerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen in den Rohingya-Camps und den Gastgemeinden. Um das zu erzielen, 1) erhalten Mädchen und Jungen aus den Gastgemeinden sowie den Rohingya-Camps gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger formaler Bildung sowie beruflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, 2) wird der Zugang zu Kinder und Judgenschutzdienstleistungen zur Prävention und Abhilfe aller Formen von Gewalt, einschließlich geschlechtsspezifischer Gewalt, gefördert 3) und es werden Maßnahmen zur Verhaltensänderung finanziert, um diskriminierender (geschlechtsspezifische) Normen und Praktiken sowie Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen abzubauen. Durch die Maßnahmen sollen insgesamt 60.852 Rohingya-Geflüchtete sowie vulnerable Mitglieder der an die Camps angrenzenden Gastgemeinden direkt und 701.436 Personen indirekt erreicht werden.Empfänger und Projektträger ist UNICEF Bangladesch, welche die Maßnahmen mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von 10 Mio. Euro umsetzen.