Beitrag zum Wiederaufbau von Basisdienstleistungen in von Konflikt betroffenen Gebieten in Nordäthiopien

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202318392
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Äthiopien
Finanzierungsvolumen
€ 12.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
07.12.2023 - 07.12.2026 (geplant)
Startdatum
07.12.2023
Geplantes Enddatum
07.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Beitrag-Zum-Wiederaufbau-Von-Basisdienstleistungen-In-Von-Konflikt-Betroffenen-Gebieten-In-Nordaethiopien-59965.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Ziel des Vorhabens ist der Wiederaufbau von Basisdienstleistungen, insbesondere der Wasserinfrastruktur, sowie die Unterstützung bei der individuellen Konfliktbewältigung um dadurch zu einer Stärkung der Resilienz von vulnerablen Bevölkerungsgruppen, Gemeinschaften und Systemen in den vom Konflikt betroffenen Gebieten in Nordäthiopien beizutragen. Die systematische Zerstörung und Plünderung von Basisinfrastruktur während des zwei Jahre andauernden Konflikts hatte immense finanzielle Schäden in den betroffenen Sektoren Wasser, Gesundheit und Bildung zur Folge. In der Projektregion sind die Schäden an den Wasserversorgungssystemen umfangreich, sodass die angeschlossenen Schulen und Gesundheitseinrichtungen nur noch eingeschränkt funktionsfähig sind. Die staatlichen Wasserversorger verfügen jedoch nicht über ausreichende Kapazitäten, um die Instandhaltung und den Wiederaufbau der Infrastruktur zu gewährleisten. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellt für einen Zeitraum von 36 Monaten 12.000.000 Euro zur Verfügung, um über UNICEF in den Projektregionen Amhara, Afar und Tigray u.a. Maßnahmen zur Stärkung der Kapazitäten der Regionalbüros der Wasserversorger und zum Bau von Wasserversorgungsanlagen durchzuführen. Bis zu 550.000 Menschen im Einzugsgebiet der ausgewählten Wasserversorger profitieren von diesem Projekt. Zwei Zielgruppen sind besonders zu beachten: Mädchen und junge Frauen, deren Menstruationsgesundheit und Hygiene konfliktbedingt eingeschränkt ist, sowie Mitarbeiter der Wasserversorger, die konfliktbedingt unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden, werden unterstützt. Daher werden zum einen u.a. Menstruationsgesundheitsclubs eingeführt und zum anderen psychosoziale Unterstützungsleistungen angeboten, um die Teilhabemöglichkeiten am Berufsleben zu verbessern.