Förderung von Frieden und Stabilität im Ostkongo III

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202320307
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 9.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.125.615,79
Noch verfügbar
€ 4.874.384,21
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
04.03.2024 - 30.06.2027 (geplant)
Startdatum
04.03.2024
Geplantes Enddatum
30.06.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère du Plan
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Förderung von Frieden und Stabilität im Ostkongo III (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320307; Support to Peace and Stability in Eastern Congo (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320307
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Seit fast drei Jahrzehnten wird Ostkongo von bewaffneten Konflikten heimgesucht, die zu tiefgreifenden humanitären und politischen Krisen führen, besonders in den Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu und Ituri. An dem Konflikt sind hauptsächlich die nationale Armee und verschiedene bewaffnete Gruppen beteiligt, wobei auch Nachbarländer wie Ruanda, Uganda und Burundi eine Rolle spielen. Tägliche Gewalt fordert in der Region Menschenleben, und Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist weit verbreitet. Die Region zählt Millionen von Vertriebenen. Trotz der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft können viele Friedensinitiativen aufgrund von mangelndem Fachwissen, unzureichender Finanzierung und schlechter Koordination nur schlecht arbeiten. Das betrifft vor allem ihren Einsatz vor Ort. Ziel: Initiativen zur Friedensförderung in den Provinzen Nord-Kivu und Süd-Kivu sind fachlich, finanziell und organisatorisch unterstützt und besser koordiniert. Sie setzen sich für die Gleichstellung der Geschlechter ein. Vorgehensweise: Das Projekt fördert lokale und internationale Initiativen, die sich um Stabilität in konfliktbetroffenen Regionen bemühen. Es bindet die Zivilgesellschaft ein, um Initiativen zu leiten, die Frauen vor sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt schützen und Opfer unterstützen. Dies geschieht auch in Zusammenarbeit mit der von Nobelpreisträger Denis Mukwege geleiteten Panzi-Stiftung. In von Konflikten betroffenen Gemeinden fördert das Projekt Ansätze zur Gewalt- und Konfliktlösung, die auch Maßnahmen zur Gemeindeentwicklung einschließen und auf Teilhabe der Bevölkerung ausgerichtet sind. Es arbeitet dabei mit Nichtregierungsorganisationen, Gemeindeführer*innen und staatlichen Institutionen zusammen. Zusätzlich unterstützt das Projekt friedliche Konfliktlösung und Geschlechtergleichheit durch Friedensjournalismus. Es richtet Gemeinschaftsradios ein und schult Journalist*innen