Bekämpfung illegaler Finanzströme in der DR Kongo
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202320331
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kongo, Demokratische Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 5.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.093.870,51
- Noch verfügbar
- € 906.129,49
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.12.2023 - 30.11.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.12.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.11.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministère des Finances
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Korruptionsbekämpfungsorganisationen und -institutionen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Bekämpfung illegaler Finanzströme in der DR Kongo (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320331; Combating illicit financial flows in DRC (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320331
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Illegale Finanzströme (Illicit Financial Flows, IFF) belaufen sich in der Demokratischen Republik Kongo auf rund 9 Milliarden US-Dollar pro Jahr und stellen eine wesentliche Quelle für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung dar. Aufgrund unzureichender Maßnahmen wurde die Demokratische Republik Kongo im Jahr 2022 auf die Graue Liste der Financial Action Task Force (FATF) gesetzt, was erhebliche Risiken für die wirtschaftliche Stabilität und die Attraktivität für Investoren mit sich bringt. Laut der nationalen Risikoanalyse von 2023 gehören Unterschlagung, Korruption, unerlaubte Vorteilsnahme und illegaler Handel mit Mineralien zu den Hauptursachen für Geldwäsche. Diese Straftaten entziehen dem nationalen Haushalt dringend benötigte Ressourcen, die für die wirtschaftliche Entwicklung und die Verbesserung der Lebensbedingungen unerlässlich wären. Auf nationaler und lokaler Ebene fehlt es an einem wirksamen System zur Bekämpfung illegaler Finanzströme. Zu den größten Herausforderungen zählen die ineffiziente Nutzung von Ressourcen, die unzureichende Umsetzung internationaler Standards sowie die notwendige Verknüpfung der Maßnahmen mit den nationalen Entwicklungszielen. Ziel: Um diesen Defiziten entgegenzuwirken, wurde im November 2023 das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte Projekt zur Bekämpfung illegaler Finanzströme ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist die Stärkung des Systems zur Bekämpfung illegaler Finanzströme auf Basis internationaler Standards sowie die Anwendung eines entwicklungs- und risikobasierten Ansatzes. Vorgehensweise: Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bergbausektor, der als Hauptvektor für Geldwäsche in der DR Kongo gilt. Der Projektansatz beruht auf der Verbesserung der institutionellen und operativen Strukturen der beteiligten Akteure, dem Austausch von Erfahrungen sowie der Förderung der interinstitutionellen Zusammenarbeit und der Koordination mit internationalen Partnern.