Stärkung von Schlüsselakteuren im Kampf gegen sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt in der Demokratischen Republik

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202320349
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kongo, Demokratische Republik
Finanzierungsvolumen
€ 4.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.415.894,14
Noch verfügbar
€ 2.084.105,86
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2024 - 30.06.2027 (geplant)
Startdatum
01.01.2024
Geplantes Enddatum
30.06.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministère du Plan
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening key actors in the fight against sexual and gender-based violence in DRC (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320349; Stärkung von Schlüsselakteuren im Kampf gegen sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt in der Demokratischen Republik (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320349
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Konflikte zwischen Staat und bewaffneten Gruppen führen im Ostkongo zu zahlreichen Menschenrechtsverletzungen. Sexuelle und geschlechterbasierte Gewalt (sexualised and gender-based violence, SGBV) ist dabei weit verbreitet. Die Gewalterfahrungen wirken sich zerstörerisch auf das psychologische, psychosoziale sowie körperliche Wohlbefinden der Überlebenden aus. Das Rechtssystem in der Demokratischen Republik Kongo ist schwach ausgeprägt. SGBV und Menschenrechtsverletzungen bleiben dadurch weitgehend ungestraft. Nichtstaatliche Akteure setzen sich daher für die politische Aufarbeitung und Strafverfolgung von SGBV ein. Zudem mangelt es an staatlichen Dienstleistungen, um SGBV-Überlebende zu versorgen. Lokale und internationale Organisationen sowie Nichtregierungsorganisationen übernehmen deshalb Versorgungsleistungen. Staatlichen und nichtstaatlichen Vertreter*innen fehlen dabei die Kompetenzen, organisatorische Fähigkeiten sowie gemeinsame strategische Ansätze, um ihre Arbeit im Kampf gegen SGBV langfristig erfolgreich auszuführen. Ziel: Die strategische Zusammenarbeit staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen und Institutionen ist verbessert, um sexualisierte und geschlechterbasierte Gewalt in der Kivu-Region einzudämmen. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt SGBV-Überlebende dabei, ihre Rechte einzufordern. Dabei berät es die Zivilgesellschaft in ihrer Arbeit gegen die Straflosigkeit von SGBV. Es trägt damit dazu bei, SGBV-Verbrechen vorzubeugen. Mit Nichtregierungsorganisationen und staatlichen Akteuren arbeitet das Vorhaben zudem an koordinierten Dienstleistungen, um SGBV-Überlebende zu versorgen. Außerdem berät das Vorhaben die Panzi-Stiftung, die für Interessen und Rechte von SGBV-Betroffenen eintritt, sowie das Panzi-Krankenhaus, das Überlebende versorgt. Damit können diese intern und extern besser kooperieren und gemeinsame Strategien entwickeln. Staatliche Vertreter*innen werden zudem beraten, sodass sie besser mit SGBV-Gewalt umgehen können.