Stärkung des Gesundheitssystems mit Fokus auf reproduktive Gesundheit
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202320398
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Malawi
- Finanzierungsvolumen
- € 9.600.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 4.200.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.242.230,95
- Noch verfügbar
- € 7.357.769,05
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.08.2024 - 31.07.2029 (geplant)
- Startdatum
- 01.08.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.07.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Health
- Sektoren übergeordnet
- Gesundheitswesen allgemein; Basisgesundheitswesen; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
- Sektoren untergeordnet
- Basisgesundheitsdienste; Förderung reproduktiver Gesundheit; Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens; Aus- und Fortbildung im Bereich Bevölkerungsmedizin und reproduktive Gesundheit
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Stärkung des Gesundheitssystems mit Fokus auf reproduktive Gesundheit (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320398; Health Systems strengthening with a focus on reproductive health (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320398
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt und hat ein stark unterfinanziertes Gesundheitssystem. Es mangelt an qualitativ hochwertigen, geschlechtersensiblen und respektvollen sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdienstleistungen, beispielsweise Schwangerschaftsbetreuung, Neugeborenenversorgung sowie Vorsorge zu Gebärmutterhalskrebs. Das schränkt das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung ein – besonders für Frauen. Zudem führt es zu hoher Sterblichkeit von Müttern und Neugeborenen, vielen Teenagerschwangerschaften und starkem Bevölkerungswachstum. Die Fähigkeiten und Kenntnisse von Manager*innen und Gesundheitsfachkräften müssen gefördert werden, um die Planung, Koordination, das Management und die Qualität dieser Gesundheitsdienste zu verbessern. Ziel: Ausgewählte Distrikte in Malawi bieten qualitativ hochwertige sexuelle und reproduktive Gesundheitsdienste für Frauen und Jugendliche, mit und ohne Behinderung, an. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit dem Gesundheitsministerium und den Distrikträten von Mchinji, Lilongwe, Dedza und Ntcheu zusammen, um Dienstleistungen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten (SRGR) besser zu planen, zu koordinieren und bereitzustellen. Im Einklang mit dem malawischen „Nationalen Strategieplan für den Gesundheitsbereich III (National Health Sector Strategic Plan III) umfasst dies: - Kompetenzen des Gesundheitspersonals in der Basisversorgung und in den Fachbereichen aufbauen, um geschlechtersensible und jugendfreundliche Gesundheitsdienste anzubieten - ein Leistungs- und Qualitätsmanagementsystem erstellen, damit die Gesundheitsdienste besser geplant, koordiniert, umgesetzt und überwacht werden können - die Einhaltung jugendfreundlicher, geschlechtersensibler und respektvoller Dienste durch Patientenbefragungen erfassen