Sozial-ökologische Wirtschafstransformation in ausgewählten ländlichen Wertschöpfungsketten
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202320653
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Sierra Leone
- Finanzierungsvolumen
- € 13.687.550,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 2.803.556,68
- Noch verfügbar
- € 10.883.993,32
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2025 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Planning and Economic Development
- Sektoren übergeordnet
- Finanzwesen; Privatwirtschaftliche und andere Dienste; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Landwirtschaftsentwicklung; Informelle und halbformelle Finanzintermediäre
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Sozial-ökologische Wirtschafstransformation in ausgewählten ländlichen Wertschöpfungsketten (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202320653; Sozial-ökologische Wirtschafstransformation in ausgewählten ländlichen Wertschöpfungsketten (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202320653
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Sierra Leone gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die ländlichen Gebiete sind besonders betroffen. Die Wirtschaft des Staates beruht überwiegend auf Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU), von denen jedoch 90 Prozent nicht registriert sind. Die Landwirtschaft trägt über die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleitung Sierra Leones bei. Sie leidet jedoch unter zu geringer Investition, Produktivität und Vielfalt sowie schlechter Infrastruktur. Ländliche Frauen sind besonders benachteiligt, etwa durch diskriminierende traditionelle Normen. Sie arbeiten überwiegend informell und für geringen Lohn. Ziel: KKMU bestimmter Wertschöpfungsketten in Sierra Leone sind besser aufgestellt und bieten Frauen und Jugendlichen mehr Arbeitsplätze. Vorgehensweise: Das Vorhaben kooperiert mit dem sierra-leonischen Ministerium für Planung und wirtschaftliche Entwicklung. Es umfasst drei wesentliche Handlungsfelder: 1. KKMU unterstützen: Das Vorhaben qualifiziert und berät landwirtschaftliche KKMU. Es trägt dazu bei, Produktionsanlagen zu verbessern und neue Produkte sowie Lieferketten zu entwickeln. Dabei zielt das Vorhaben besonders auf frauengeführte Unternehmen ab und fördert Jobs für Frauen und Jugendliche. 2. Unternehmerisches Ökosystem fördern: Das Vorhaben berät Ministerien und die Zentralbank, zum Rahmen und Zugang zu Finanzierung für KKMU. Zudem schult es dörfliche Spar- und Kreditgruppen, um deren Finanzwissen zu erweitern. 3. Geschlechtergerechtigkeit und Frauenempowerment unterstützen: Das Vorhaben bildet Frauen weiter und berät sie. Zudem treibt es Gesetze zur Geschlechtergleichstellung und der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen voran.